#86 Warum Österreich einen anderen Migrationsdiskurs braucht - Diskussion bei der FORM-Eröffnungskonferenz
Shownotes
Mitschnitt einer Podiumsdiskussion aus Anlass der Eröffnung des Forschungsinstituts für Migrations- und Fluchtforschung und -management (FORM) an der WU Wien. Auf dem Podium zu hören sind AMS-Chef Johannes Kopf, ÖBB-Finanzvorständin Sivia Angelo, Gertrude Schatzdorfer-Wölfel, bis vor kurzem Alleineigentümerin und geschäftsführende Gesellschafterin des Metallzulieferer-Betriebs Schatzdorfer in Zipf in Oberösterreich, und WIFO-Chef Gabriel Felbermayr, der als WU-Professor auch am FORM affiliiert ist. Die Diskussion dreht sich um Chancen der Migration für den Wirtschaftsstandort Österreich, vor allem angesichts des demografischen Wandels und einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung, besonders in den Bundesländern. Was dagegen zu tun wäre, wirtschaftlich wie auch politisch, diskutiert das Podium, teils launig, teils hitzig, jedenfalls immer kurzweilig.
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00:00:05: Herzlich willkommen bei Aufnahme Bereit, dem Podcast für Ankommende und Aufnehmende in der modernen Migrationsgesellschaft.
00:00:12: Sie hören diese Episode nicht nur auf den Podcast-Playern ihrer Wahl sondern auch auf Radio Orange.
00:00:33: Mein Name ist Judy Kuhlenberger und in der heutigen Folge bringen wir euch den Live-Mitschnitt der Bodiumsdiskussion, die aus Anlass der Eröffnung des Forschungsinstituts für Migrations- und Fluchtforschung und Management kurz vorm Underview Wien stattfand.
00:00:49: Auf dem Podium zu hören sind AMS Chef Johannes Kopf, ÖBB Finanzvorständin Silvia Angelo Gertrude Schatzdorfer Wölfe, die bis vor kurzem alleineigentümerin und geschäftsführende Gesellschafterin des Metallzuliefererbetriebs Schatz-Dorfer in Zipff in Oberösterreich.
00:01:09: Und wie vor Chef Gabriel Felbermeier, der als EU-Professor selbst am Form affiliiert
00:01:15: ist.".
00:01:16: Die Diskussion dreht sich um die Chancen der Migration für den Wirtschaftsstandort Österreich, vor allem angesichts des demografischen Wandels und einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung besonders in den Bundesländern.
00:01:29: Was dagegen zu tun wäre?
00:01:31: wirtschaftlich wie auch politisch diskutiert das Podium teils launig, teils hitzig jedenfalls immer sehr kurzweilig – aber hört gerne selbst rein!
00:01:42: Mit dieser Folge verabschiede ich mich übrigens in die Sommerpause und freue mich, wenn wir uns im Herbst wieder hören.
00:01:49: Tschüss und Baba!
00:01:51: Somit sind wir auch auf der europäischen Ebene angekommen und werden jetzt aber wieder zurückkehren zur österreichischen.
00:01:58: Es freut mich sehr, dass wir jetzt ein wie ich finde sehr hochkarätiges Podium bei uns begrüßen dürfen das die vielen Fragestellungen, die Nike vorruft haben dankenswerterweise in ihrer sehr inspirierenden Kinot aufgeworfen hat, dass wird das mit unserem Podium für Österreich und den österreichischem Standort vertiefen werden.
00:02:15: Und ich darf jetzt auf die Bühne bitten Johannes Kopfft, den Vorstandsvorsitzenden von AMS Österreich Angello, Vorstandsmitglied der ÖBB-Impostruktur Gerti Schatzdorfer Wölfe bis vor kurzem die Alleineigentümerin und Geschäftsführende Gesellschafterin der Schatztorfer GmbH in Zipfin Oberösterreich.
00:02:32: Und Gabriele Feldmayer, Direktor des WIFO Professor an der WU und Affiliates Vormittrieb.
00:02:40: Ja, ich habe schon gesagt.
00:02:41: Ich möchte gerne die vielen aufgeworfenen Themen, die wir jetzt in der Keynote gehört haben und die ja auch von unseren Begrüßungsrednern immer schon wieder angeteased wurden das würde ich jetzt gerne vertiefen und ich erwarte mir natürlich unmittelbare Lösungen Die Bitte hier aufgezeigt werden am Podium, also Pressurison.
00:03:03: Aber ich habe zugesagt, hier seid ihr!
00:03:05: Ich glaube wenn wir jetzt sagen wir wollen das Ganze was wir mit Blick auf Deutschlands gehört haben für den österreichischen Arbeitsmarkt Vertiefen gibt es wohl keinen besseren Experten als jener der zu meiner linken sitzt nämlich Johannes Kopf.
00:03:17: Das heißt du wirst uns jetzt erklären erstens einmal ist denn dieser Befund den Nike Vorrottern angestellt hat für Deutschland vor allem auch für Österreich zutreffend.
00:03:27: Gibt es demografische Entwicklungen, die dir bereits jetzt Sorge bereiten?
00:03:33: Die dir in Zukunft Sorge bereitten und wo siehst du den Beitrag von einerseits ja Migrationanwerbung vor allem aber auch Aktivierung des bestehenden Arbeitskräftepersonals etwa bei Menschen mit Flucht hintergrund.
00:03:46: große Frage bitte gleich eine Lösung als Antwort
00:03:51: Vielen Dank.
00:03:52: Gratulation zur Gründung des Instituts und vielen Dank für die Einladungen, es ist mir eine große Freude da zu sein!
00:03:57: Ich glaube ein ganz wichtigen Punkt haben Sie angesprochen nämlich es geht eigentlich... Die Forschung möge die Zahlen arbeiten aber die Politik möge den Emotionen managen.
00:04:09: Und das ist genau ein bisschen schwieriger Punkt.
00:04:12: wenn man lange Zeit geglaubt hat schnell billige Punkte machen zu können mit fremden Feindlichkeit und dann drauf kommt dass wir leider Gottes Migration brauchen dann ist der kommunikative Spagat ein großer.
00:04:25: Und jeder kennt Sarah Sie ins Deutschland schafft sich ab und sie haben jetzt gesagt, Deutschland schafft sich ab ohne Migration.
00:04:31: also das ist nicht leicht.
00:04:33: die Brücke in der Kommunikation Das ist ein weiter Weg sozusagen und das zeigt aber glaube ich einen ganz wesentlichen Punkt nämlich Die Verzeihung dass sich flucht verdammte Verantwortung die Bibliopolitik bei diesem Thema hat und die sie nicht gut wahrnimmt.
00:04:47: und es ist noch immer so dass sie die Nichtgut nachnimmt.
00:04:51: Es ist eine alte Geschichte und ich tue sie nicht zeitlich einordnen, damit Sie nicht genau wissen wer es war.
00:04:56: Aber ich erinnere mich, es gab einmal den Wunsch an das AMS dass wir die Trittstadtzuwanderung organisieren nämlich die arbeitskräfte Anwerbung im Ausland.
00:05:06: Und damals ist halt ein Regierungsmitglied an mich herangetreten und gesagt bitte könnt ihr das machen?
00:05:13: Weil so wie in Deutschland die ZV, das für die Bundesagentur für Arbeit macht und kann das einmal ist.
00:05:18: Und ich habe gesagt ja, ich brauche dafür drei Dinge.
00:05:19: Das eine ist Ressourcen.
00:05:21: Ja es ist eine Budgetfrage usw.
00:05:24: und auch Personalfrage.
00:05:25: Die zweite Geschichte war... Ich habe gesagt wir brauchen drei Jahre Volllaufzeit um Kooperationen aufzubauen damit eben Vorauswahl vor Ort und so funktioniert.
00:05:32: Und das dritte was ich gesagt hab is' ich möchte einen medienwirksamer teilten Auftrag des Ministerrates haben Weil ich will nicht mit der FPÖ diskutieren, wieso ich einen Mann im Manila hab.
00:05:44: Und an dem dritten Punkt ist es gescheitert weil das ist nämlich schwierig dass man gegen Migration auftritt und gleichzeitig die eigene Verwaltung bietet sie zu organisieren.
00:05:56: so und das zeigt finde ich den unglaublich schwierigen Spagat der nicht kommunikativ gar nicht gelingt diese Teilung in gute Ausländer und schlechte ausländer Nämlich die Rot-Weiß-Rotkarte.
00:06:10: Das sind ja die Guten, wo sich die ganze Welt bemüht.
00:06:12: Nur kommen da leider nicht wenige und da konkurrenzieren wir mit ihrem Land.
00:06:15: Und wir machen das so dilettantisch.
00:06:17: Das können Sie sich gar nicht vorstellen.
00:06:19: Während sie irgendwie Ausbildungseinrichtungen woanders bauen und große Kooperationen haben stehen wir mit einem Schild auf der ein Berg drauf ist aber in einer Messe und sagen jetzt so beautiful
00:06:30: Wortwörtlich mit dem Schild.
00:06:32: Aber trotzdem geht es uns noch ganz gut Weil da ganz viele Leute aus der EU zu uns gekommen sind.
00:06:41: Und darum ist unsere Demografie-Warnungen alle nicht eingetreten, die ich im Gymnasium in der Sintenklasse gehört habe – es ist nicht passiert!
00:06:50: Nur dazwischen war halt eine EU-Osterweiterung in unmittelbarer Nachbarschaft und es sind auch mittlerweile viel mehr Deutsche, die bei uns sind als Österreicher draußen.
00:06:59: Das war auch einmal umgekehrt Sie kommen nach Wien, es gefällt Ihnen hier und dann studieren sie hier und verlieben sich in uns.
00:07:05: Das können wir gut verstehen.
00:07:08: So, darum geht es uns noch nicht so schlecht!
00:07:10: Aber wenn ich mir jetzt die Demografie Prognosen anschaue und das ist ja wahrscheinlich
00:07:15: richtig
00:07:15: die Prognose dass es nicht unmittelbarer Nähe zu uns wieder eine Osterweiterung um dreizehn Länder geben wird jedenfalls nicht so nah geografisch Wenn ich das erkenne dann muss sich einfach zu dem Satz kommen wer keine Ausländer will muss selber länger arbeiten Und das ist relativ simple Botschaft aus meiner Sicht.
00:07:36: Da geht es jetzt also wirklich um Emotionsmanagement und das möchte ich als erste Auftrag, Lösung der Leiter.
00:07:43: schwer und unangenehm ist aber diese Herrschaften werden alle gut bezahlt sowie auch ich.
00:07:48: Das ist leider auch unsere Aufgabe.
00:07:50: Danke!
00:07:51: Vielen Dank!
00:07:52: Ich glaube da war jetzt gleich ganz viel drinnen in diesem.
00:07:56: Es war auch ein Rundumschlag, lauter Rundumschläge heute.
00:07:59: Aber ich begrüße das sehr weil wir wollen ja auch dieses offene Forum hier anbieten um genau das zur Diskussion zu stellen und sowohl Nike voruttern als auch Johannes Kopf hat jetzt auf diese vielen Widersprüchlichkeiten hingewiesen die es da gibt.
00:08:13: gleichzeitig muss man ja konstatieren dass wenn wir auf die Integrationsfrage blicken auf die sich jetzt sehr viel fokussiert hat weil aktuell neue ankommende vorm irreguläre Migrationen gibt es ja sowohl in Deutschland also in Österreich sehr wenig, dann ist in der Integration und das zeigen eure Zahlen sehr deutlich.
00:08:30: doch auch einiges gelungen, was sich auch manche nicht sagen trauen.
00:08:34: Also wenn ich mir ansehe, gerade die männlichen Geflüchteten der Gahorte, im Jahr zwanzig fünfzehn-sechzehn und das ist sicherlich auch den neu geschaffenen und mittlerweile sehr gut etablierten Strukturen bei MAMS zu verdanken aber natürlich vielen anderen Akteuren und Trägerorganisationen, die sich bemüht haben da ist viel gelungen und da liegt ja Werbsquote tatsächlich auf dem selben Niveau wie jener der männlichen Durchschnittsbevölkerung in Österreich.
00:08:58: In Deutschland ist es sehr sehr ähnlich der Befund.
00:09:00: Das ist übrigens eine Wahrheit, die in der Öffentlichkeit kaum zu verfangen scheint und gleichzeitig aber ist es ein Bewusstsein – das habe ich ja aus meinen ganzen Vorstandsetagen und Terminen in den letzten Monaten mitgenommen – dass schon in einen Unternehmen angekommen ist.
00:09:17: und jetzt schlage ich die Brücke zu einem Unternehmen wie Silvia, mit dem wir auch hier im Form dank eines konkreten Forschungsprojektes eng verbunden sind und immer wieder in Austausch getreten.
00:09:28: Die ÖBB, die österreichischen Bundesbahnen sind ein ganz spezielles Unternehmen in der Form, als ich ja schon länger diesen gewissen demografischen Druck gespürt habe.
00:09:37: Gerade bei jenen Beruf und Tätigkeiten, die manueller Natur sind wie auch hingewiesen wurde, die KI wahrscheinlich unmittelbar nicht alles wegrationalisieren wird.
00:09:50: Und gleichzeitig habt ihr – und das muss man gerade jetzt im Juni beispielsweise in Pride Months erwähnen – ihr habt unglaublich viel gemacht beim Thema Diversität insgesamt, möchte ich sagen?
00:10:00: Die ÖBB setzt an der Maßstäbe was eben zum Beispiel auch Frauenförderung von LGBTQ Personen aber auch von Personen mit Flucht- und Migrationshintergrund.
00:10:11: Ich glaube es ist solchen Betrieben auch zu verdanken dass Arbeitsmarktintegration vieler Gruppen gelungen ist.
00:10:17: Und deshalb möchte ich dich konkret fragen, was sind denn Rezepte oder Strategien die du meinst dir vor allem in den letzten zehn Jahren entwickelt habt um auch diese Gruppe an Menschen stärker anzusprechen für Lehre aber auch generell uns ja auch im Arbeitsmarkt und bei euch in die Beschäftigung zu bringen?
00:10:33: Kannst du da konkrete Learnings mit uns teilen?
00:10:36: Ja zum einen auch von meiner Seite einen schönen Nachmittag.
00:10:38: Ich möchte auch gratulieren Zu diesem Erfolg, zu diesem Institut ist wirklich ganz großartig was du, was ihr da geleistet habt in den letzten Jahren und ich glaube das ist jetzt eine sehr schöne Erfolg.
00:10:51: Ja von meiner Seite... Vielleicht nur ganz kurz ein Punkt, ich bin wahrscheinlich ein bisschen jetzt teile meiner Argumentation dieses Nützlichkeitsrasismus um diesen Begriff aufzugreifen.
00:11:04: Den habe ich sehr spannend gefunden weil wir natürlich dafür so ist das angesprochen ein sehr gutes Beispiel sind.
00:11:10: Wir haben über sieben und vierzigtausend Beschäftigte in den gesamten ÖBB.
00:11:14: Der Großteil dieser Beschäftigten ist im Nichtoffice-Bereich tätig, das ist vorher sehr schön dargestellt worden.
00:11:22: Das sind Brücken und Tundl natürlich die sich eben nicht durch KI bauen.
00:11:26: Möglicherweise kann man einiges noch planen in dieser Hinsicht aber de facto nicht machen.
00:11:33: Nicht Lokfahrerinnen ersetzen, man kann natürlich nicht Zugbegleiterinnen ersetzten.
00:11:37: Man kann Fahrdienstleiterinnen zwar schon anders organisieren aber nichtsdestotrotz und man kann keinen Instandhalterinnen ersätzen und auch keine Menschen die Züge reparieren.
00:11:47: Ja wir haben natürlich ich glaube das ist einmal das erste ein Großteil unserer Beschäftigten bilden wir selbst aus.
00:11:54: Denkt das ein ganz wesentlicher Punkt?
00:11:56: Wir haben über zweitausend Lehrlinge bei uns im Unternehmen.
00:11:59: Das ist eine sehr große Anzahl Und wir haben auch ein Ost-Westthema in Österreich, allerdings ein bisschen ein anderes.
00:12:06: Nämlich wenn man bei uns an die Schulen schaut ist es tatsächlich so dass wahrscheinlich im Osten wesentlich weniger junge Menschen in der Altersgehorte von fünfzehn in eine Lehre gehen als das im Westen der Fall ist.
00:12:21: also Wir haben sicher sozusagen von den Unteranführungszeichen Ottochton in Österreich erinnern was immer das isst Also ich heiße Selma Angelo wenige, die eine Lehre machen.
00:12:34: Da haben wir eher und das ist auch ganz spannend.
00:12:36: wenn man bei uns in den zehnten Bezirk am Heppelplatz geht unsere Lehrwerkstätte wird man von der Optik das Gefühl haben dass sehr viele der jungen Menschen hier einen Migrationshintergrund haben Und das ist doch tatsächlich sozusagen ein Punkt, also wir sind ganz klassisch auch angewiesen auf diese Gruppen am Arbeitsmarkt die entweder in der ersten oder zweiten Generation zu uns ins Land kommen.
00:12:59: Dann kommt der zweite Punkt weil Sie das so schön angesprochen haben vor Dr.
00:13:04: Fargo.
00:13:05: dann Ja, Deutsch ist keine wahnsinnig einfache Sprache.
00:13:09: Man kann sagen schlimmer geht immer.
00:13:11: es könnte auch finnisch sein aber Es ist schlicht und ergreifend natürlich auch winnerisch und vordelbergerisch.
00:13:17: sie unterscheidet sich extrem voneinander.
00:13:20: also das heißt wenn ich es mal hier geschafft habe brauche Ich dann sollte ich besser nicht allzu weit wegfahren weil dann wird's schwierig.
00:13:27: Also es ist auch das ein Problem und wir brauchen Menschen die deutsch können.
00:13:31: Wir haben Berufe
00:13:33: Die Auch Hochsicherheitsrelevant
00:13:35: sind Und einander nicht zu verstehen ist ein großes Problem.
00:13:40: Wir haben noch dazu eine nicht so einfache Betriebssprache, dafür ist die Bahn bekannt alles was man kann es möglichst kompliziert auch ausdrücken aber es hat sehr viel bei uns mit Sicherheit zu tun.
00:13:51: und Deutsch ist natürlich etwas was die Menschen lernen müssen ab einer bestimmten Verantwortung in bestimmten Funktionen auf einem Niveau wo man einander sicher verstehen kann weil wie gesagt sonst könnte es handig werden.
00:14:08: Also Deutsch zu lernen, sie in Deutschland auszubilden ist ein ganz wesentlicher Punkt.
00:14:12: und dann natürlich – und Sie haben das auch angesprochen – die Frage von Netzwerken.
00:14:16: Auch Netzwerke untereinander.
00:14:17: Du hast jetzt gerade gesagt was wir in diesen verschiedenen Diversitätsbereichen machen?
00:14:21: Das ist auch eine Möglichkeit um natürlich sozusagen in Austausch zu kommen und zu sagen Wir bonden miteinander und schaffen es uns hier auch noch eine gewisse kulturelle Stabilität zu holen, weil ich glaube das muss man und das möchte ich an der Stelle auch sagen ist es immer leicht.
00:14:42: Wir haben jetzt im Unternehmen über hundert verschiedene Nationen vertreten.
00:14:48: Ist es immer leicht?
00:14:48: Nein!
00:14:49: Da gibt's Konflikte, es gibt Treibereien Es gibt bei den Jugendlichen die meistens nicht in dem Alter sind wo man immer nur Evidenz basiert logische Argumente irgendwie direkt zum Herzen führen natürlich auch sozusagen mit unter einiges an Konflikten.
00:15:05: Ja, die müssen dann ausgemanagt werden von Leuten, die keine Sozialpädagoginnen sind.
00:15:10: Sondern die eigentlich auch ihren Job machen wollen und eigentlich keine Lust haben drauf dass jetzt noch irgendjemand dem anderen wegen irgendwas eine drüberbredet.
00:15:18: Das ist sozusagen tatsächlich etwas womit man auch rechnen muss und damit muss man umgehen.
00:15:22: also es nicht immer Hannimon Und ich glaube auch, sich klar darüber zu sein dass man hier auch die Mitarbeiterinnen durchaus etwas zumutert.
00:15:31: Das muss ein Teil des Selbstverständnisses sein weil es ist eben tatsächlich nicht nur jetzt sage ich sie in Wiener Worten, weil das darf ich so sagen, man isst nicht nur im simpten Bezirk wo man den Berliner Döner als Stand hat sozusagen und alles ist lustig sondern man ist auf der anderen Seite die trennt die O-Sex bei uns Und da ist natürlich sehr wohl auch eine, da gibt es dann einfach auch den Konflikt.
00:15:58: Man muss auch diesen Konfliktaushalten und den Konfekt managen und den Menschen die in diesem Konflakt sind nicht das Gefühl geben dass sie etwas falsch machen.
00:16:06: Ich glaube das ein ganz wesentlicher Punkt.
00:16:08: Ich möchte trotzdem noch etwas zu dir sagen wenn ich das jetzt noch darf an der Stelle zur Politik.
00:16:14: ja ich bin deiner Meinung es ist die politiker eine extrem große Verantwortung aber nicht nur die Politik.
00:16:19: Ich darf mitgeht, also nicht ich sondern wir als Unternehmermitglied in einer Organisation sein.
00:16:24: Die und da komme ich zu der Frage nämlich zu diesem Thema Nützlichkeitsrasismus.
00:16:31: Ich weiß nicht ob alle tatsächlich schon alle Parteien tatsächlich schon verstanden haben und auch alle Akteure-Aktörinnen dass es sozusagen für unseren Reichtum in der Gesellschaft hilfreich wäre wenn wir mehr Menschen mit bestimmten Kompetenzen hätten.
00:16:49: Ich bin mir nicht sicher, ich glaube es gibt in Österreich eine Partei die hinlänglich beweist dass das bei ihnen noch nicht angekommen ist und meistens das ja deutlich tut.
00:16:58: Und ich finde sehr schwierig weil man die und in sozusagen solchen Kontextießen auch als Unternehmern, weil man sie als wirtschaftsfreundlicher Partei bezeichnet damit durch mich intellektuell schwer!
00:17:10: Das verstehe ich nicht.
00:17:12: Und insofern haben Unternehmen sehr wohl auch, im ihrem Umfeld und in ihren Netzwerken die Verantwortung
00:17:19: das
00:17:19: zumindest zu challenging.
00:17:21: Weil ich halte dass tatsächlich noch nicht für eine Gedanken der überall gleich angekommen ist.
00:17:36: Vielen Dank Frau Schatzdorfer-Wölff.
00:17:38: Ich glaube der Stichwort unternehmerische Verantwortung ist ihnen alles andere als fremd und auch in der betrieblichen Integration kennen sie sich sehr gut aus.
00:17:48: Schatzdorfer, Gretebau AG.
00:17:50: für alle die sie nicht kennen.
00:17:52: Das ist ein sehr traditionsreicher Metallverarbeitungsbetrieb in Zipf in Oberösterreich.
00:17:57: Wir haben jetzt schon über Ost-Westgefälle gesprochen das mitunter auch Leerstellen nicht dort sind wo Lehrlinge sind und umgekehrt.
00:18:05: vor allem sind Sie als Zulieferer für die Metallindustrie tätig und kennen ja auch die Herausforderungen Wenn es um Arbeitskräfte geht, wenn es um Lehrlinge geht im Betrieb.
00:18:15: Die Frage nach dem Nachwuchs so vermute ich stellt sich in Industrie Bundesland Oberösterreich wohl schon länger und ist auch ein Thema das sie begleitet Und Sie haben schon sehr viele Erfahrungen in Ihrem Betrieb gemacht mit betrieblicher Integration Mit Rekrutierung an Bordung Einbindung von Menschen mit Fluchtgeschichte mit Migrationsgeschichte.
00:18:37: Sie kennen die Herausforderungen, sie kennen aber auch sehr dankbar für dieses Stichwort, die Chance und die Möglichkeiten, die damit einhergehen.
00:18:45: Was können Sie uns hier?
00:18:48: Wien und Oberösterreich ist ja mitunter auch nicht dekungsgleich, sie sprechen so einen Wiener Publikum bitte das mitzubedenken!
00:18:57: mitgeben aus ihren Erfahrungen in einem Industriebetrieb, wo die Herausforderungen doch auch wieder sehr speziell sind und wo sie schon viele Jahre und das weiß ich weil wir uns auch immer wieder persönlich dazu austauschen konnten.
00:19:11: Auch vieles gelernt haben was die Dos-und-Dones in dieser betrieblichen Integration betrifft.
00:19:17: Also erstens meine sehr lange Frage.
00:19:19: Ich freue mich sehr dass ich heute da in Wien sein darf.
00:19:23: Ich muss ehrlich sagen, ich bin mit einer ganz kleinen Vorbereitung gekommen und habe ein Zettel wo alles vollgeschrieben ist.
00:19:29: Und dann höre ich diese Keynote von der Frau Varotan – ich weiß nicht wie es ihnen geht!
00:19:34: Aber ich muss Ihnen ehrlich sagen das was wir da heute eröffnen, ist mindestens zehn oder fünfzehn Jahre zu spät.
00:19:42: Ja?
00:19:42: Und ich glaube das ist wieder so typisch Österreichisch.
00:19:45: Wir schauen uns erst auf die Deutschen und dann können wir selber
00:19:48: besser späten als nie.
00:19:52: Also ich habe heute schon... so viel gehört und so viel gelernt, den immer so viel mit.
00:19:56: Eines weiß ich schon!
00:19:58: Wir haben heute sehr schöne Grußorte bekommen aber wenn wir darauf warten bis die Politik uns das regelt dann werden wir da glaube ich sowas in unseren Ländern haben in Deutschland genauso wie in Österreich dass man dies nicht wollen und dass wird es verantwortungslos wäre wann wir des unseren Kindern hinterlassen würden.
00:20:17: Das heißt wir sind jetzt wirklich alle gefragt wie wir hier in Oberösterreichische Saison das mit Fussen kommt.
00:20:22: Kennen Sie das in Wien auch?
00:20:24: Dass wir anfangen zum gehen, zum laufen und zum arbeiten.
00:20:27: Ich bin so ein Grenzgebiet.
00:20:31: Vielleicht die Ärmel hochgrämpeln weil ich glaube dass dies was Wesentliches ist.
00:20:35: Bevor ich auf die Frage eingehe, ich finde es spannend dass dies jetzt passiert.
00:20:40: aber erst muss ich erstens viel schneller, viel lauter und nicht darauf warten dass die Politik wieder etwas macht.
00:20:45: Ich denke mal jeder der heute herinnern ist kann ein Multiplikator sein.
00:20:48: sie können deshalb mindestens nur fünf Leute erzählen Und zwar, ich hoffe sie haben sich die Sachen alle abfotografiert.
00:20:55: Dass man diese Dramatik, die uns da entgegenschwelte – wie haben wir noch alle erleben?
00:21:00: – nicht, dass man glaubt das kommt in fünfzig Jahren!
00:21:02: Das ist ganz schnell hier.
00:21:03: Das ist wirklich schnell da und das wollen wir nicht.
00:21:06: Und es sind halt so viele Begriffe gefallen von dem, dass Betriebe nicht mehr aufrechterhalten werden können usw.
00:21:13: Dann, wenn Herr Kopf das kurz aufgreifen, wie Sie gesagt haben, wir können ja auch den Leuten sagen... Wenn wir die Ausländer nicht wollen, müssen wir selber länger arbeiten.
00:21:22: Das ist vielleicht ein Wort, das alle verstehen.
00:21:25: wir so länger arbeiten um Gottes Willen Aber wir merken gar nicht dass man damit die Arbeit wieder negativ besitzen und unsere ausländischen Freunde noch dazu.
00:21:33: Ich glaube die Argumentation muss ganz anders laufen.
00:21:37: Jeder soll sich in seinem Umfeld einmal alle Menschen wegdenken Die in jeden Österreich geboren sind Und dann sollte sie sein Lebensstandard überlegen.
00:21:46: Sie werden senkt, dass wir so schnöss und noktoschenen, dass man es gar nicht glauben.
00:21:50: Bis zudem wird unsere Häuser betreut, wird unsere Häuser putzt.
00:21:54: Wer uns ins Krankenhaus fährt, wer uns betreuert, wer pflegt, wer unsere alten Menschen übernimmt egal was.
00:22:00: Stören sie euch noch das nur vor?
00:22:02: Und diese Frage können sich heute noch fünf andere leidstellen!
00:22:05: Was ich glaube... ...was ich glaube ist die Revolution von der Bevölkerung ausgehen muss und mir müssen die Politik treiben.
00:22:15: Das war sie jetzt der Lebe.
00:22:17: Ich weiß nicht wie es ihnen geht Aber ich habe immer das Gefühl, wir unserer Politik werden so halberheiten ausgesprochen.
00:22:22: Und man schaut immer welche Parteien weitersten vorn ist, die übrigens in Oberösterreich hinaus überweichen und dann richtet man sich mit der Argumentation so dass man glaubt mir ist am nächsten bei der Partei, die zurzeit bei den Umfragen am weitersten vorne ist.
00:22:36: Und wenn Sie sich vorstellen wann jetzt nächstes Jahr gewählt wird?
00:22:40: Da möchte nicht wissen was da weiterhin passiert.
00:22:44: Ja es sitzt Herr Badeltor, der sagt so viel Richtung Finanzen, die wirklich stimmen.
00:22:49: Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass manche Politiker einfach top sind.
00:22:56: Und ich hoffe, dass es nicht bei der Migration so weit ist.
00:22:58: was ist, wird unser Leben ganz dramatisch verändern und nämlich auch unsere Lebensqualität.
00:23:03: Jetzt komme ich zu der Frage.
00:23:08: Ich bin in einer super Situation.
00:23:11: Ich hab' nämlich ein Familienunternehmen seit ... technisches Unternehmen, und diesen Saites sagen sie immer.
00:23:18: Sie haben schon immer gesagt Fran, das wird nix und ja überhaupt und Technik und Fran passt nicht zusammen.
00:23:24: also drum lassen sie ihnen nichts sagen.
00:23:26: ich habe das Gegenteil bewiesen weil ich hab es gerade meine Tochter übergeben und dieser Gveiensteigerin ist Musikerin oder die kann das auch nicht.
00:23:34: aber die Zonen sind super.
00:23:42: Warum ich das sage, weil ich das einfach nicht mehr glaube?
00:23:44: Weil ich nur das glaube was sich selber beeinflussen kann.
00:23:47: und ich möchte noch mal sagen wir können ganz viel beeinflussen.
00:23:50: Und bei uns in der Firma Wir haben wirklich überhaupt kein Problem Menschen zu finden!
00:23:57: Wir haben die Lehrlinge schon wieder für nächstes Jahr.
00:24:00: Wir nehmen immer welche auch mit Teilleistungsschwächen, das weiß man, wenn immer auch Mädchen.
00:24:05: Wir haben einen Frauenanteil von twenty-fünf Prozent, kriegt ihr fürs den hundert Jahre nicht zusammen In der Technik bitte.
00:24:13: Und ich glaube, das ist das, was die Menschen spüren.
00:24:15: Die Menschen spürten, was wird in diesem Unternehmen gesagt und was wird mit dem Unternehmen gelebt?
00:24:23: Ich kenne so die Hunderts immer Fünftausend Familienunternehmen, die wirklich noch Handschlagqualität haben.
00:24:28: Ich will jetzt nicht sagen, dass das andere Unternehmen nicht hat aber wir stehen ganz nah an unseren Menschen.
00:24:32: Wir sind meistens viel kleiner strukturiert und werden an dem gemessen, was wir sagen.
00:24:37: Meine Leute gingen auch für Geld arbeiten Aber wissen Sie, wenn sie noch arbeiten Immer für einen Chef oder für die Chefin.
00:24:45: Wir haben nur Chefinnen, ja?
00:24:46: Aber wenn man diese Beziehungsebene bedient und da möchte ich jetzt den Brück geschlagen zu der Migration... zur Integration, wann uns das gelingt, dann stehen Sie in der Fuhr, was wir in Österreich verleben hätten!
00:24:59: Wann wird die Menschen nicht nur wegen der Arbeitskraft gebrochen sondern auch als Menschen indekretaten?
00:25:04: Stehen sie an der Fuher von sich auf Ruhe abfahren, egal wohin so die Länder dem eigentlich gar nicht wollen?
00:25:09: Das ist das Klasse in der Türkei!
00:25:11: Wollen es zu uns
00:25:12: kommen?!
00:25:12: dann haben wir es immer in Ghettoes.
00:25:14: Dann haben wir Schulklassen, die nur aus Türken bestängen und das andere sind an den Österreichen.
00:25:19: Ich weiß das weil ich bin immer wieder in Schulen!
00:25:21: Und da dürfen uns nicht fragen wie sich die Menschen bei uns fühlen?
00:25:25: Weil ich behaupte mal... Die Stimmung der einen jungen Mensch hat bis zu dem dass er sie radikalisiert.
00:25:31: Ich glaube das ist ein relativ kurzer Weg und das entschuldigt nichts aber es macht's verständlich.
00:25:36: Und unglaublich sind wir so daran gefordert, dass man die Menschen auch bei uns eine Ein Heimat geben.
00:25:42: und wenn wir jetzt die Zäune dazu haben, ich bin ein total Perplex was ich da gehört habe.
00:25:45: Ich glaube das würde es aber dass das so extrem ist wie Sie uns das gesagt haben.
00:25:49: also das ist etwas was mir ja also glauben müssen ist weil die Politik die wir europaweit machen zählen auf ganz was anders ab.
00:25:59: Die zählt doch nicht darauf ab dass wieder Leute da bei uns integrieren und schon gar nicht als Menschen bestenfalls bei uns arbeiten.
00:26:04: Aber wenn es irgendwie geht, schauen wir uns das im Aussage vor Europa das Ganze haben.
00:26:08: Die können ihr Studie nicht lesen haben oder zumindest, wann sie's gelesen haben, haben Sie's nicht verstanden.
00:26:13: und ich glaube da müssen wir laut sein.
00:26:14: und für das liebe Judith möchte dass ihr doch erinnern wirklich ganz ganz laut seid und hast heute einen kurzen Satz gesagt.
00:26:21: Und du hast gesagt irgendwann kommt so eine Grenze wo ihr nichts mehr tun darfst oder nix mehr tun könnt.
00:26:26: Genau, auf diesem Punkt wird es sehr schnell sein, das glaubt's.
00:26:29: Aber Tom ist ja wirklich laut sein und jeden Mitstreiter und jede Mitsteiterin nur nützen, der mir irgendwo nutzen kann.
00:26:35: Die Frage, wenn ich beantworte, aber das war mal so wichtig!
00:26:49: Liebe Gerti, wenn nicht darf... Ich glaube wir haben den Auftrag vernommen Und wir nehmen ihn an und ich gebe ihm gleich weiter an einen am Form afilierten Wissenschaftler, nämlich den Gabriel Felbermeier.
00:27:03: Du bist ja auch bei uns und warst eigentlich einer der ersten Stunde, der gleich gesagt hat Ja da mache ich mit obwohl du glaube ich nicht über zu viel Tagesfreizeit klagen kannst.
00:27:11: und dennoch hast du gesagt das ist den Anliegen und unterstützt die Gründung eines solchen Forschungsinstituts an der WU absolut und sehr gerne.
00:27:20: Wir haben schon gehört es kommt ein bisschen spät.
00:27:22: gut Wir sind jetzt hier im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig.
00:27:25: Wie haben den Auftrag von der Gerti Schatzdorfer-Würfel vernommen?
00:27:30: Was würdest du machen mit diesem Auftrag aus wissenschaftlicher Sicht aber auch in Richtung Polisi und Politikgestaltung?
00:27:37: Ja schön guten Abend.
00:27:37: zunächst einmal und herzlichen Glückwunsch lieber Judith.
00:27:40: ich glaube tatsächlich dass es höchst an der Zeit war bin ich ganz bei Ihnen das wir die Kräfte bündeln in Österreich zu diesem Thema.
00:27:49: Das ist alles andere als Trivial.
00:27:51: Ich habe vor vielleicht, war das im Jahr oder so, da war ich noch in München an der LMU.
00:27:56: Mit den Bauern noch gut war und anderen haben wir das Zenir gekröhnete Center of Excellence for Migration Integration Research.
00:28:02: Das hat gut begonnen.
00:28:03: und dann die weitere Geschichte die Fahnting erlebt.
00:28:07: Also das ist nicht ganz einfach für dieses wichtige Thema Finanzierung zu bekommen aus den Universitäten, aus der Wissenschaft, Prittmittel, Projekte... keine ganz einfache Übung.
00:28:19: Deswegen müssen wir zusammenhelfen, dass diese gute Initiative auch gedeihen kann und da stehe ich gerne dafür zur Verfügung.
00:28:27: Auch das Vivo würde ich sagen und ich glaube, das Bodium spricht ja auch eine deutliche Sprache bisher.
00:28:34: Das zweite, was ich sagen möchte ist wenn man die Frage beantwortet, die sie gestellt hat, ist super!
00:28:39: Was passiert?
00:28:39: Wenn wir uns die Menschen wegdenken, die im Ausland geboren ruhen dann würde ich allein leben, bei meiner Frau und meine drei Töchter sind alle im Ausland geboren.
00:28:47: Jetzt kann man sagen okay was ist das schön?
00:28:49: Ausland Deutschland und Frankreich.
00:28:51: ja es ist jetzt nicht der Iran oder Syrien aber das ist die Realität von mittlerweile sehr viel Menschen in diesem Land.
00:29:00: Das heißt wir reden so als wäre Migration noch immer sowas wo wir uns über das Verhältnis mit dem Ausland Gedanken machen müssen... Mit den Ausländern!
00:29:09: oder mit den Syrern, vielleicht irgendwann mal mit den Philippinos.
00:29:13: und wie auch immer, während wir so einen hohen Anteil schon in unserer Bevölkerung haben.
00:29:20: Die Österreicher und die Ausländer sind nicht zweities Jungtegruppen sondern in höchster Weise und in vielfältiger Form miteinander verbannt.
00:29:27: Schon längst!
00:29:28: Und das wird immer stärker was auch gut ist.
00:29:31: also nichts mehr ranständiges.
00:29:34: aber ich glaube was wir tun müssen Und das wäre auch eine Bitte an Forum und an die Vorstand, die da passiert ist.
00:29:41: Wir müssen die Dinge auch so ansprechen wie sie wirklich sind.
00:29:45: Das ist eh schon ein bisschen durchgeklungen.
00:29:47: Es ist nicht alles super!
00:29:50: Wenn man in die Grundschulen schaut – in Wien wo viele Volksschüler gar kein Zeugnis mehr kriegen können weil man keine Leistungsfeststellung durchführen kann wenn die Deutschkenntnisse nicht da sind.
00:30:05: Es ist ein Problem, wenn wir zwar jetzt mehr als achtzig Prozent der Werbsbeteiligung haben aber das ist mehr als zehn Jahre nach dem Immigrationsschub.
00:30:17: Die Phase bis wir dort waren, wo wir jetzt sind die war sehr lange.
00:30:21: es ist auch nicht gut Wenn man sehr schnell mit der Rassismus Keule oder sonstigen solchen Argumenten kommt wenn sich Menschen Gedanken machen um ihre Jobs selber.
00:30:31: ein bisschen Forschung gemacht zu Subsessionselastitäten zwischen einzelnen, sagen, abwärtskräfte Gruppen.
00:30:37: Also die man nach Alter geschleicht, Migrantenstatus Ausbildung klustert und dann fragt wie sie in welchem Subsissionsverhältnis stehen miteinander?
00:30:47: Und das erklärt auch zum Teil warum viele der eingewanderten Menschen hier, die zweites Generation vielleicht da sind, warum die gar nicht so begeistert sind über Zuwanderungen weil dort die Subsitionselasteten am höchsten sind Das heißt es auf gut Deutsch.
00:30:59: Die stehen am Unterdruck, wenn da mehr kommen.
00:31:01: Lohnmäßig.
00:31:02: In Österreich vielleicht nicht so sehr weil wir durch die strenges Regime an Mindestlöhnen haben über den KV aber arbeitsplatzmäßig und das stören die Leute.
00:31:12: Und wenn man ihnen sozusagen sagt, wir haben kein Problem und das was ihr bietet ja euch nur ein oder setzt jetzt nicht auch so, habt sich nicht so dann wird man glaube ich nicht... ...das konstruktive Gespräch finden dass wir brauchen.
00:31:24: also müssen auch die Probleme ansprechen und für diese dann versuchen Lösungen zu finden.
00:31:29: Und teilweise legen die schon auf der Hand, beim Reingehen haben wir darüber gesprochen was Veränderungen sozusagen im Arbeitsrecht oder in das Sozialrecht auslösen können zum Beispiel mehr Menschen die bei uns als Flüchtlinge sind in die Fläche zu bringen nach Oberösterreich zu bringen raus aus Wien wo die Jobs nicht da sind also dass werden.
00:31:53: über solche Dinge müssen wir eben auch dringend nachdenken damit hier sozusagen als Gruppe falsch unter den Verdacht geraten.
00:32:00: Wir biegen uns das alles schön und gut, weil es in allen nicht wirklich direkt betroffen ist, ob Saisonslässteten sind klein?
00:32:07: Ja wir profitieren eher von Einwanderung, weil da Dienstleistungen angeboten werden die wir gerne nachfragen.
00:32:14: Wir gehen gern essen haben das Geld dazu und möchten da gerne ärgern uns wenn bei den Vierten das Personal fehlt.
00:32:21: und solche Dinge ja.
00:32:22: also deswegen Wenn das mein Wunsch sein darf, also wir sollten natürlich auch diese Bereiche wo es zwickt und knirscht und quitscht die müssen wir dringend
00:32:31: aussprechen.
00:32:32: Also ein Wunsch nach Differenzierung und auch dorthin schauen, wo man vielleicht nicht so gerne hinschaut und gleichzeitig aber und dass sie sich ja ein großes Anliegen bei unserem Form immer auch diesen Lösungs- und ressourcenorientierten Fokus zu haben und zu schauen Wo gelingt es denn besser?
00:32:46: Wie kann es dann besser gelingen?
00:32:47: Wo sind vielleicht Schalthebel?
00:32:49: ich glaube Wir haben heute schon einige Ja, gefunden tatsächlich.
00:32:54: An denen man drehen könnte, um gewisse Dinge auch ins Gelingen zu bringen.
00:32:58: Bevor ich jetzt in die nächste Runde komme – Ich glaube Johannes, du wolltest gerne noch einmal das Wort ergreifen, um auf etwas einzugehen, was im Podium gesagt wurde?
00:33:06: Gerne!
00:33:06: Ich möchte Ihnen antworten, Frau Schatzofer.
00:33:09: Und dabei möchte ich ein bisschen rassistisch werden und das zu begründen, was ich sage.
00:33:15: Wer von Ihnen ist sein gebürtiger Wiener Hand hoch?
00:33:20: Das würde ich sagen sind ungefähr zwanzig Prozent.
00:33:25: Wir Wiener sind eigentlich und ich bin einer, eigentlich sehr offen zum Thema Migration wie man heute hier sieht.
00:33:32: Und Wien hat auch kein demografisches Programmproblem.
00:33:34: Gar keins!
00:33:36: Unsere Bevölkerung wird Erwerbsbevölkerung bis zu einem Jahrzehnte um fünfzehn Prozent wachsen.
00:33:42: wir haben kein Problem mit den Pensionen in Wien.
00:33:45: Wir haben ein Problem am Land.
00:33:47: und ganz ehrlich wenn Ein Migrant ist ein Geflüchteter.
00:33:52: Ich verstehe, dass die Leute nach Wien gehen.
00:33:54: Das ist leichter als in Bongau oder im Zillertal oder wo auch immer.
00:34:01: Es ist ganz ehrlich wenn man als Wiener ins Geldtal kommt ich glaube dann braucht man dreißig Jahre und wird noch immer in Wienern sein.
00:34:13: Das habe ich gemeint mit und mein Satz, wer keine Ausländer mag der muss selber länger arbeiten betrifft genau die ländlichen Regionen.
00:34:20: Die von der Demografie so betroffen sind.
00:34:22: dort haben wir nämlich im Geilteil haben wir bis zu den Fünfzig ein Minus bei der Bevölkerung von zwei an zwanzig Prozent in Mürz.
00:34:29: Zuschlag von mehr als zwanziger Erwerbsbevölkerung nicht Bevölkerung Erwerbens Bevölkerung.
00:34:34: In Kärnten haben sie eine steigende Bevölkerung aufgrund von Pensionistinnen und Pensionisten.
00:34:39: Zuwanderung Was das bedeutet für Pflege?
00:34:44: Sie brauchen mehr Friseurinnen und Friseure, sie brauchen mehr Handel.
00:34:47: Sie brauchen öffentlichen
00:34:48: Verkehr.".
00:34:49: Und ganz ehrlich was ich damit sagen will ist die fremden Freundlichkeit in Wien ist eigentlich eh recht hoch!
00:34:57: Das liegt daran dass der Migrantenanteil in Wyn über fünfzig Prozent liegt.
00:35:01: Da Wina ist Ausländer.
00:35:03: Das is so...und das iß okay aus meiner Sicht.
00:35:06: Ja und das ist das was ich gemeint hab wer keine Auslänger will, muss länger arbeiten.
00:35:11: Ich glaube wir müssen diese Brücke schaffen und wenn acht Bundesländer sich gegen eine Residenzpflicht aussprechen auch auf zwei Jahre eine Wohnsitzaufrage und eines dafür ist dann weiß man welches dafür ist und welche Acht dagegen sind.
00:35:23: Und das ist das Thema auf das ich hinweisen will und da glaube ich müssen wir schon alarmieren wie sie denn ihre kleines Land aber irgendwie endet das dann sehr schnell bei der Wiener Stadtgrenze.
00:35:33: Vielen Dank!
00:35:42: Jetzt haben wir hier am Podium glaube ich sehr viele Argumente dafür gehört, warum die Migrationsdebatte so wie sie da draußen außerhalb des sprichwärtlichen Elfenbeinturms und danke ja das nehme ich auch als wichtigen Input mit lieber Gabriel geführt wird.
00:35:57: Warum die eigentlich anders geführt werden sollte?
00:36:00: Und dennoch und dann möchte ich Nica Foro dann zitieren – Mit den Zahlen allein!
00:36:04: gibt es kein wirkliches Durchkommen.
00:36:06: Ich glaube, das ist eine Erfahrung, die viele von uns leider auch gemacht haben.
00:36:09: Das ist auch etwas was die Forschung, dass die Sozialpsychologie angesprochen unterstützt.
00:36:15: Wir wissen, dass unsere Emotionen dort erreichen, wo es Fakten nie hinschaffen.
00:36:19: und wenn man mal irgendeine wunderbare statistische Grafik hat dann schaut das vielleicht schön aus aber wirklich so ein Meinungsumschwung weil es uns im tiefsten Inneren berührt und mit uns resoniert.
00:36:29: dazu würde es nicht führen Und das ist, glaube ich, eine der großen Fragen die wir uns auch stellen sollten.
00:36:33: Wie kommen wir denn hin?
00:36:34: Auch dazu und wie haben uns ja aufs Form ein wunderschönes Motto gegeben vielleicht ein bisserl hoch angesetzt als Ziel.
00:36:41: Form bringt die Migrationsdebatte in Form.
00:36:44: Wir haben uns viel überlegt dabei!
00:36:47: Das ist quasi auch ein Ziel, das verbunden ist mit der Forschung die hier betrieben wird.
00:36:51: Dass sie eben auch, nämlich Schritt für Schritt und wir wissen dass es eine Herkulesaufgabe dazu führen kann, dass der Diskurs über Migration, Integration, Zugehörigkeit, Bluralismus vielleicht ein bisschen differenzierter, vielleicht ein wenig lösungsorientierter oder menschlicher geführt wird.
00:37:09: Erstens, weil es wichtig ist für den Wirtschaftsstandort aber auch für den sozialen Zusammenhalt und nicht zuletzt für Fragen der Demokratie.
00:37:16: Und jetzt möchte ich diese große Frage – und ich weiß schon wenn ich mich mit Lösungen erwarte dann ist das vielleicht ein wenig hoch angesetzt.
00:37:22: Aber ich würde gerne aus ihrer jeweiligen Sicht dort wo sie verordnet sind um mit Integration und Migration im Alltag zu tun haben, vielleicht doch zumindest Lösungsansätze hören.
00:37:32: Ideen hören wo Sie meinen Da kann wirklich ein Unterschied gelingen.
00:37:36: und ich mache den Anfang, damit ich mich auch ein bisschen exponiere.
00:37:40: Wir haben in den Sozialwissenschaften eine jahrzehnte alte Theorie die Kontakthypothese, die besagt das durch den direkten Kontakt mit Menschen vor allem Menschengruppen, die einander mit Vorurteilen Résentiments gegenüberstehen solche Résentsiments auch abgebaut werden können.
00:37:55: gleichzeitig hören wir aber dass vielfach Sekrektion stattfindet in den Schulen oder auch zwischen den Bundesländern.
00:38:01: ehrlicherweise wie du skizziert hast Ist das vielleicht auch schon irgendwo ein Ansatz, wo man sagen könnte wir schaffen gerade auch in den Betrieben in den Unternehmen genau solche Begegnungsräume?
00:38:11: Weil nur so kann auch wirklich dieser Abbau von gegenseitigen Möcht ich sagen vorhin gelingen.
00:38:17: Das neue Idee aber ich bin sehr gespannt auf ihre Lösungsansätze.
00:38:20: Vielleicht darf ich diesmal beginnen bei Silvia weil Johannes gerade gesprochen hat und dann machen wir es so die Runde.
00:38:26: Ja, vielleicht aus meiner Sicht.
00:38:27: Ich habe Sie schon vorher angeteasert, dass was du jetzt angesprochen hast ist die vielzitierte Lufthoheit über die Stammtische wiedergewinnen.
00:38:34: Das halte ich für einen ganz zentralen Punkt das heißt bei uns auch voran schaffen und in die Auseinandersetzung gehen weil wir bei uns arbeiten ja Menschen zusammen mit unterschiedlichen Hintergründen und daher auch mit unterschiedlichem Prägungen mit unterschiedlicher Fahrung.
00:38:46: also einfach halt Menschen.
00:38:49: Das ist das eine, was mich jetzt aber schon ehrlicherweise... Also ich glaube, das bieten wir an und das machen wir.
00:38:54: Und das ist ein wesentlicher Punkt!
00:38:55: Du versuchst es und machst das, glaub' ich, großartig indem du wahrscheinlich in jede Sendung gehst die dich anfragt und sozusagen die Erklärbären bist und alles irgendwie mit Fakten belegst.
00:39:08: Schabot also dass ich denke, das ist ganz großartige.
00:39:18: Könnt ihr mir vorstellen?
00:39:19: Das bringt ja auch manchmal Situationen, die du lieber nicht hättest.
00:39:23: Aber das, was mich jetzt wirklich getriggert hat auch in dem Vortrag war das Thema Social Media und es ist ein Thema, das mich bei unseren Jugendlichen immer beschäftigt.
00:39:31: Also wie komme ich dorthin?
00:39:33: Und ich merke es auch bei meinen Kindern.
00:39:36: Wie kommen wir dorthintem eine Gegenwirklichkeit entgegenzusetzen?
00:39:41: Weil ich glaube, dass mittlerweile die Luft über den Stammtisch, die eigentlich auf TikTok stattfindet oder wo auch immer... Jetzt gebe ich es ganz offen zu, da fehlt mir ein bisschen die Fantasie und jedenfalls auch die Kompetenz hier eigentlich ein Modell anzubieten.
00:39:57: Weil das halte ich tatsächlich für einen der zentralsten Punkte weil was ich so mitbekomme durch diese Algorithmen kommt man ganz schnell in eine Szene hinein, die sehr sonderbar ist.
00:40:10: Vielen Dank, dass du das ansprichst.
00:40:12: Soziale Medien sehen wir uns an einer gewissen Übermacht gegenüber und dahinter stehen natürlich die großen Tech-Monopole, die genau damit Geld machen, dass eben keine konstruktiven Inhalte geteilt werden, sondern Inhalter geteiled werden – die Wut, die Hasserzeugen, die eigentlich Gruppen eher auseinander treiben als zusammenzuführen.
00:40:30: Das ist eine große Aufgabe und das ist immer auch zunehmend ein Feld, dem sich auch, würde ich sagen, die Migrations- und Integrationsforschung widmen muss.
00:40:42: Was ich dazu beitragen kann, ist mal der Gedanke Sprache.
00:40:46: Wissen wir Sprache brauchen?
00:40:47: Einfach damit wir uns einfach integrieren und ich glaube dass man da auch sehr kreativ denken könnte.
00:40:52: Wir haben also mal so Gedanken gemacht in Oberösterreich in so einer kleinen Arbeitsgruppe.
00:40:56: warum macht man jetzt ein App für Mütter und Kinder?
00:41:01: Wir wissen die Frauen sind nicht integriert weil sie die Sprachen nicht können wenn Mütter nicht deutsch sprechen, während es die Kinder nicht tun.
00:41:07: Also warum setzen wir da an, statt dass man zum Beispiel immer nur Leute, die wirklich im Arbeitsprozess stehen?
00:41:12: Dass die eine Sprachausbildung kriegen... Wir wissen das selber!
00:41:15: Wir machen zwei Wochen italienisch und dann sind wir perfekt.
00:41:19: Wir wollten das aber von unseren Leuten, die zu uns kommen.
00:41:21: Ich denke mal, das könnte man sehr unterschwellig machen.
00:41:24: Das wäre vielleicht auch in der Gruppe oder an der Uni, dass man sich Gedanken dazu macht.
00:41:28: könnten wir Dinge zum Beispiel Tulling oder Bubble, das kennen wahrscheinlich sehr viele.
00:41:33: Könnte man da irgendwas machen, wo man sagt Mütter und Kinder lernen gemeinsam Deutsch?
00:41:38: Nur so Gedanke!
00:41:39: Das was wir bei uns in der Firma einfach sehen also mein Team besteht aktuell aus zweiundachtzig Mitarbeiterinnen.
00:41:48: Was wir einfach sehen ist du musst Raum und Zeit schaffen damit sich die Menschen gegenseitig Geschichten erzählen.
00:41:56: Und bei uns ist es so, wenn wir firmenfest oder so haben und wir sitzen da irgendwo beieinander.
00:42:00: Die Leute erzählen von sich selbst oder ihren Familien.
00:42:03: Da entsteht dann diese Beziehung die wir brauchen damit wir gut miteinander arbeiten können.
00:42:08: Wie gesagt habe ich mich natürlich leicht in einem kleinen Familienunternehmen.
00:42:13: Aber ich glaube genau darum geht's dass die Menschen für sich selber das Gefühl schaffen und dieses Gefühl erleben.
00:42:19: Ja der nimmt mir... Das ist jetzt nicht ein Fremder, das ist jetzt der Mohammed Und mit dem ist voll glatt, weil er kann am besten schweißen oder der kann am Besten kannten.
00:42:29: Weil die Leute werden nach dem gemessen was sie können und was ich jetzt... Ich habe im Vorfeld auch mit einigen von meinen Mitarbeitern gesprochen und hab gefragt warum es bei uns da sind.
00:42:42: Und sie hat gesagt, Chefin, weil du dich so persönlich um uns kümmerst.
00:42:46: Du hast mir geholfen eine Wohnung zu finden, du hast mir geholt, dass mein Sohn in den Hotel gehen kann.
00:42:51: Du heißt mir egal was ja?
00:42:54: oder dass man Menschen aufqualifiziert.
00:42:57: Da kommen aber nicht deutsche Kinder, dann glauben die Kinder nur Lkw vor einem Putzen.
00:43:03: und weil wir immer die Maßstäbe setzen.
00:43:06: Wir Österreicher sagen dem für der Deutsche je nachdem.
00:43:09: Und ich glaube das ist genau das was den Menschen spüren.
00:43:12: Wann aber jeder Mensch das Gefühl hat du bist ein Teil vom Team und wenn du weg bist dann fördert uns etwas!
00:43:17: Weil wir brauchen deine Kompetenz, wir brauchen dich auch als Mensch.
00:43:21: Wenn man dieses Gefüge geschafft hat Dann sind die Menschen total offen und dann unterstützen sie es.
00:43:27: Dass das im Großen schwierig ist, das ist absolut klar auch, aber ich glaube genau dort soll die Reise hingehen.
00:43:32: Und was ich einmal wieder erlebe – und das ist auch schon angeklungen – wenn ich etwas Sinnstiften das tun kann, dann fühle mich gut!
00:43:41: Und wann du jemanden in der Firma hast und da kann irgendwas und er kann irgendetwas tun, erstens merkt man wie schnell die Leute die Sprache lernen wollen, wenn Sie wirklich das Gefühl haben «Ich habe hier eine Zukunft».
00:43:53: dann werden sie produktiver, da sind es schnelle integriert und ich glaube dort muss die Reise irgendwo hingehen.
00:43:59: Was Sie angesprochen haben Herr Kopf das ist ganz klar dieses Gefälle was wir ja noch innerhalb von Österreich haben und ich glaub dass Oberösterreich glaube ich auch gar nicht so gut dasteht mit den Zahlen im Vergleich zu Wien.
00:44:09: Ich muss aber dazu sehen ob zum Beispiel vor einiger Zeit vor einigen Jahren Afghanen gehabt den Jungen den ich einen Lehrplatz angeboten hätte der war genau drei Monate hier Und dann ist er nach Wien, weil die Mindestführung höher war als die Lehrlingsentschädigung, die er bei uns gekriegt hat.
00:44:25: Ich glaube da müssen wir auch genau darauf schauen wie können wir uns den Österreich weiter mal wirklich kommenten, dass man da einheitliche Standards haben?
00:44:33: Wie kann sich die Politik kommentieren?
00:44:34: Weil was wir in unserem Land fehlt und die Deutschen nicht zusammenbringen konnten es vielleicht mir kennen, weil wir kleiner sind und schneller.
00:44:43: Wir haben was dieses Thema betrifft keine Vision und keine Strategie Zumindest nicht irgendwas, was greift.
00:44:49: Wir fangen Tutterbischan und Fangerdo-Bischan.
00:44:52: Das Einzige, das mich jetzt ein bisschen hoffnungsvoll stimmt ist genau das, was wir in der Keynote gehört haben – dass der Druck von Seiten der Industriekum, von Seiten die Wirtschaft, ja?
00:45:03: Dass wir sagen….
00:45:05: Und ich möchte mich aber nicht darauf reduzieren lassen, Noghensmediationen fest, weil es bin ich nicht!
00:45:11: Ich möchte nur die Arbeitskräfte haben.
00:45:13: Aber... Ich glaube, dass die Industrie oder die Wirtschaft wissenschaftliche heißt.
00:45:16: Jetzt der Wirtschaft gut geht es uns allen gut das wissen wir mittlerweile, dass das kein Slogan ist und da werden wir die Leute dringend dazu brauchen.
00:45:23: und wenn man das schaffen über diese Schiene kann natürlich auch diese Anerkennung und diese Wertschätzung für diese Arbeit kommen Die verlassen erner Land und bei uns tätig zu sein.
00:45:35: Und für unsere Pensionen auch einzuzahlen, und ich glaube mit dieser Integration muss auch diese Werthaltung und diese Anerkennung steigen.
00:45:44: Wenn wir das schaffen dann sind wir auf einem guten Weg.
00:45:47: Und darum glaube ich dass das einen die Zahlen sind aber das andere wird ganz viel Vorbildwirkungen brauchen.
00:45:54: Ich sage jetzt wirklich mal Marketing brauchen!
00:45:55: Dass wir einfach diese Gruppe von Menschen die für uns so wichtig ist, dass man sie einfach positiv besetzen.
00:46:02: Das ist nicht eine Frage des Geldes, das ist eine Fragung der Haltung die jeder für sich selber entscheiden kann was er tut und was er nicht tut.
00:46:09: Und vor allem was er wird.
00:46:20: Den gibt es ja eigentlich gar nichts mehr hinzuzufügen.
00:46:23: dennoch lieber Gabel ich möchte dich bitten um deine Lösungsansätze die du uns skizzieren kannst aus deiner Position heraus.
00:46:30: wo siehst du Möglichkeiten Hebel an denen man drehen kann Schalthebel und vielleicht auch ein bisschen die Chancen die mit all dem verbunden sind was wir heute am Podium in der Kino gehört haben?
00:46:41: Also zunächst einmal bin ich sehr beeindruckt von dem was ich gerade gehört habe, Frau Schastdorfer weil das hört man nicht so wahnsinnig oft aus der sogenannten Wirtschaft also von Unternehmerinnen und Unternehmern.
00:46:51: Und das wäre schon etwas das ich mir wünschendete dass man die Migration eben wirklich auch als Zukunftsschance sieht für dieses Land und dass es jetzt nicht nur eine linksgrüne Geschichte ist, sondern aus Zipf im Innenviertel so glaubwürdig.
00:47:08: Ein Hausrucksvierteln.
00:47:09: Entschuldigung!
00:47:10: Hörst du?
00:47:12: Ja, ja... Unbelehrbar ist er.
00:47:19: Leute, da muss ich mich sehr entschuldigen und merke mal wie lange es schon ausgewandert wird.
00:47:22: Das war eine Emigrationsgeschichte also für Österreich.
00:47:26: Aber wir müssen einfach diese positiven Geschichten sehr viel stärker auch in der Forschung, das kann man auch in meinem Feld machen der Wirtschaftsforschung die Frage nämlich stellen, was wäre weh?
00:47:38: Also wir machen da sehr viel Dinge.
00:47:39: Wir machen das, was wären hätten bei Europa nicht.
00:47:42: Was würden wir da an Wohlstand und Wohlfahrt verlieren?
00:47:45: Das sind natürlich alles, das sind für uns die Zahlen.
00:47:48: Natürlich sind das die Zahlen aber das ist auch das was wir hier in der Uni tun müssen.
00:47:53: also ich glaube die Stamptischhoheit können wir so sagen Argumente liefern Aber wir werden die nicht, ihr werdet die nicht und vielleicht tue auch nichts vielleicht Johannes, der die Stammtisch-Hochheit wieder herstellen kann.
00:48:05: Aber da brauchen wir einen gemeinsamen Effort und wir brauchen auch die guten Argumente.
00:48:11: Und das wichtigste Argument, das glaube ich wirklich unwiderlegbar ist – und das muss man manchmal zehn, zwanzigmal in dem unbelehrbaren Cousin oder so immer wieder aufdischen.
00:48:22: Die Demografie mit der ist nicht zu spassen!
00:48:25: Und sie wird uns treffen... Mir wird oft gesagt, du warst ja schon seit zwanzig Jahren.
00:48:32: Das stimmt!
00:48:32: Und es gab immer wieder Ereignisse die die Sache etwas entschärft haben.
00:48:36: aber nachdem jetzt die ganze Welt sozusagen abnehmende Wachstumsraten hat also ist nicht mehr so dass wir werden doch wachsen, die Welt wird doch wachsend demografisch Aber mit abnehmen Abnehmenden raten das war in der Weltgeschichte strukturell noch nie der Fall.
00:48:52: Wir sind in einem anderen Beratung und die demografische Sache ist nicht nur eine wie wir heute unsere Pensionen oder wer pflegt, sondern wer schafft überhaupt öffentliche Dynamik in diesem Land.
00:49:05: Wer sind die Leute, die innovativ sein können?
00:49:08: Wo sind die Schlüsselarbeitskräfte?
00:49:10: Das ist auch nicht nur das soziale Sicherungssystem und ich glaube dass wir da einfach sehr viel mehr tun müssen alle zusammen um den Narrativ festzuholen Österreichen müssen uns abschotten.
00:49:24: unser Laun für unsere Leut überhaupt dieses Vokabel der unseren Leute, das war ich überhaupt nicht aus verschiedenen Gründen.
00:49:30: Nicht aber dieses Wir und die und wir dulden die hier so damit es ja dabei erlernen geht und dann sollen sie wieder zurück.
00:49:37: also all diese Dinge können wir glaube ich viel beitragen.
00:49:40: oder das Institut und wie alle die ein bisschen Möglichkeit haben auch in die Öffentlichkeit hineinzuwirken.
00:49:47: Damit die dies nämlich gibt in den auch am Land in den Fahrgemeinden in den Sportvereinen die sehr wohl wissen, wann ich keine Ausländer mehr habe in meinem Fußballverein.
00:49:58: Wo bestell ich denn da?
00:49:59: In der Bezirksliga.
00:50:00: Das schaut nicht immer so toll aus.
00:50:03: oder dann tja und der Bundesliga bis hin bis hin jetzt weil wir es in den USA erleben dass wie sehr Diversität sozusagen performance steigert.
00:50:14: Die diversen Themen sind typischerweise besser.
00:50:17: aber diese Argumente müssen mir glaube ich liefern.
00:50:20: das können wir als Forschungsinstitut also Universität Und wie helfen bei dieser Lufthoheit über die Stammtische, aber wir werden das... Wir sind halt dazu nicht geboren.
00:50:32: Sonst wären wir auch anders, sonst wären wir irgendwie Wirten geworden oder Lokalpolitiker oder so irgendwas.
00:50:41: Aber das argumentative Ausrüsten, das müssen wir übernehmen und da geht doch viel mehr.
00:50:47: Ich glaube das ist immer insgesamt deutlich zu zurückhaltend Unternehmen da ein bisschen mal ausbogen sind.
00:50:55: Das ist nämlich viel authentischer, wenn wir von irgendwelchen Statistiken reden die wir ausdivertet haben vielleicht dann auch mit super toller Ökometrie.
00:51:04: Aber das ist halt sehr weit weg.
00:51:06: aber wenn du sozusagen die gestandene Unternehmerin aus dem Hausrück führt und erzählt und das mit so vielen Enthusiasmus und Authentizität finde ich sehr viel Gewicht müsste man viel mehr in die Öffentlichkeit tragen.
00:51:28: In die Öffentlichkeit tragen werden Sie jetzt der Marco Anatovic und David Allerbar für uns, oder?
00:51:33: Ich glaube das ist auch einfach die Realität einer österreichischen Migrationsgesellschaft, die wunderbar abgebildet ist.
00:51:38: Und niemand hinterfragt, weil sie gewinnen ja für uns!
00:51:41: Da ist es vielleicht eine positive Besetzung des Urns.
00:51:45: Lieber Johannes, du hast einmal in einem Interview gesagt – das werde ich nicht vergessen – dass sich ein Bundesland wie Kärnten eigentlich Händeringen darum bemühen sollte, dass die Flüchtlinge dort bleiben.
00:51:55: Da hast du wahrscheinlich auch die eine oder andere, möchte ich sagen, dezentkritische Zuschrift erhalten womöglich nach diesem Interview.
00:52:04: Dennoch gibt dir die demografische Realität recht und jetzt haben wir aber gerade diskutiert – das ist ja so ein bisschen die Gretchen-Frage, um die wir kreisen – all das verfängt nicht unbedingt in diesen….
00:52:14: Eigentlich braucht es ein Emotionsmanagement und nicht nur sozusagen die zahlen Datenfakten.
00:52:18: Was aus deiner Erfahrung nach?
00:52:20: und zur Hebodien machst du ja sehr, sehr häufig auch den Austausch mit unterschiedlichen Bereichen von Verwaltung und Öffentlichkeit?
00:52:27: Was sind deine Erfahrungen?
00:52:29: Was kann da helfen?
00:52:30: in der Vermittlung oder in diesen Überbrücken dieser zunehmenden Kluft zwischen Migration... Migrationsrealität, die Zahlen, die Perspektiven, die demografischen Prognosen auf der einen Seite und diese aufgeladene, unglaublich polarisierte Migrationsdebatte auf der anderen Seite.
00:52:46: Weder waren die Zuschrift noch die Presseaussendung der Sozialsprecherin der FPÖ dezent?
00:52:53: Das waren sie nicht!
00:52:58: zu kernten.
00:52:58: Ich war mal eingeladen in der Kerntner Politik und Kerntners Sozialpartner, um die Demografie zu präsentieren.
00:53:03: Und dann war die Frage, weil Kärnten ist das Bundesland mit dem stärksten Rückgang der Werbsbevölkerung eben mit minus siebzehn Prozent bis zweitausendfünfzig.
00:53:12: Und da wurde ich dann gefragt, was soll man tun?
00:53:15: Und ich habe gesagt eine Wiener Flüchtlingsfamilie für jede Kerntener Gemeinde.
00:53:20: Das ist ganz einfach!
00:53:23: deren Flüchtlingsfamilie.
00:53:24: Da funktioniert das auch mit der Integration und da helfen die Leute zusammen, und es ist ja dann so gar wie ich weiß nicht unsere.
00:53:32: Und ich hätte genauso gut sagen können wir lösen das Problem der Demografie in dem wir Leute vom Mond holen.
00:53:38: So absurd erschien das meine Idee!
00:53:43: Das ist etwas und da möchte ich... Ich finde ganz super was Sie gesagt haben und noch viel toller finde ich was sie machen und auch dasselbe sage ich das Silvia Ansteller.
00:53:51: Findest großartig wenn Betriebe beginnen?
00:53:53: sage ich zu sagen, wir warten nicht bis die Politik das löst.
00:53:55: Wir lösen es und noch viel mehr wenn sie das auch einfordern.
00:53:59: Ich möchte aber die politik nicht aus ihrer Verantwortung nehmen Und zwar meine ich da ganz konkret direkt nicht die bundespolitik ganz spezifisch sondern auch die regionalpolitik.
00:54:07: Ich möchte dass die regionen verstehen dass sie eine Aufgabe haben etwas zu tun gegen diese demografische Entwicklung.
00:54:14: Die müssen sich überlegen wie sie attraktiv sind.
00:54:17: wann immer wir als am s versuchen jemanden wohin zu vermitteln.
00:54:22: selten gelingt das, ich meine jetzt nicht an Wiener nach Salzburg.
00:54:25: Das ist schon toll aber sondern tatsächlich jemand einen Migranten woanders hin zu bringen für eine Lehrstelle für eine Facharbeiterausbildung haben zum Beispiel ein Übungshotel in Bongau wo die Leute mal hingehen und dort Tourismus sozusagen lernen und dann tatsächlich auch immer wieder da bleiben erleben wir das Feedback dass die leute nach kurzer Zeit sagen Ich bin jetzt hier ich arbeite hier Und dann habe ich zwei Tage frei, ich kenne niemanden.
00:54:53: Niemand!
00:54:53: Es gibt überhaupt keine soziale Integration.
00:54:56: Es gibt auch die Frage des Wohnraums wird nicht besprochen.
00:54:59: es gibt keine Startwohnungen, es gibt eine Unterstützung bei der Frage was arbeitet die Frau oder der Mann?
00:55:06: Es gibt keine Unterstützung bei der Frage, wie finde ich ein Kinderbetreuungsplatz oder was auch immer.
00:55:11: Alle diese Themen da gibts eh genug für die Betriebe zu tun.
00:55:14: Da muss man in den Unternehmen so etwas wie ein Buddy-Prinzip aufbauen.
00:55:18: Da gibts ein kleines Budget und nehmt ihn einmal mit wenn es zum Fußballplatz geht oder zum Kriegeln oder wo es auch immer oder zur freiwilligen Feuerwehr oder solche Dinge.
00:55:25: aber dass Regionen auf die Idee kommen, dass sie eine Verantwortung für die Frage haben ob morgen noch Arbeitskräften da sind oder nicht.
00:55:34: Das besteht noch gar nicht dieses Bewusstsein.
00:55:36: in Deutschland gibt schon Regionen die überlegen sich so was das es sowas gibt wie wir kennen Tourismus Infos aber wir können nicht sowas wie Arbeitskräfte Infos oder neu zugewanderte Arbeitskräftrinfors.
00:55:50: Dieses Bewusstsein möchte ich hier erzeugen, sonst mögen diese Regionen halt aussterben.
00:55:58: Das sind ernst zunehmende Themen und die relativ schnell kommen.
00:56:02: Und das ist ganz spannend in den Arbeitslosenzahlen – ich habe es mir angeschaut!
00:56:04: In Regionen wo die Bevölkerung ganz stark zurückgeht, die Erwerbsbevölkerung vor allem die Jungen, man sieht es wunderbar.
00:56:09: in Osterupper also wie ich ein MS-Chef geworden bin hatten die alle viel höhere Arbeitslose guten als
00:56:14: wir.
00:56:15: Viel höhere!
00:56:16: und jetzt haben sie deutlich niedrigere.
00:56:18: Und das liegt daran, also in Estland zum Beispiel ist die Anteil der fünfzehn bis fünfundzwanzigjährigen in zehn Jahren um fünfund zwanzig Prozent gesunken.
00:56:26: Fünfundzwantzig Prozent weniger jung im zehn Jahr.
00:56:29: Was das dann bedeutet für die Frage der Verfügbarkeit von Schulen?
00:56:32: Von Kinderbetreuungseinrichtungen?
00:56:33: Von öffentlichen Verkehr?
00:56:35: Von all diesen Dingen?
00:56:36: Am Anfang sinkt die Arbeitslosigkeit, kann die Politik sich freuen sozusagen.
00:56:40: nur dann kippte es weil da geht die Betriebe weg und dann gibt es und dann sind das Regionen.
00:56:46: Irgendwann beleide ich jetzt sicher wie im Waldviertel noch zur Zeit des eisernen Vorhangs, wo nur mehr die Alten leben und auch kein Bus mehr fährt.
00:56:55: Und das wollen wir nicht!
00:56:57: Da will ich gerne die Regionalpolitik in die Verantwortung nehmen und das einfach deutlich machen.
00:57:02: Darum bin ich so emotional bei dem Thema.
00:57:05: Entschuldigung.
00:57:13: Ich will jetzt sehr gerne das Podium öffnen für Ihre Fragen, ihre kommentarere Anmerkungen.
00:57:17: Ich musste ja davor einige fragende Hände abwürgen.
00:57:20: vielleicht wollen die sich jetzt zu Wort melden?
00:57:23: Sehr gerne.
00:57:24: oder auch andere Anmerkung.
00:57:27: Das gibt ich seh dahin noch eine Frage Karin.
00:57:31: Ja, vielen Dank Karin Heitzmann.
00:57:33: Ich leite selbst ein Forschungsinstitut hier an der Wirtschaftsuniversität Economics of Innequality.
00:57:38: Das heißt wir beschäftigen uns mit Verteilungsfragen.
00:57:40: Ich selber bin Armutsforscherin und jetzt ist es wunderbar wenn man hören viele Migranten aus der Welle vor allem Zwei-Fünfzehn-Sechzehn sind angestellt.
00:57:48: Wenn man sich das genauer anschaut dann sieht man aber dass ganz viele von denen Wirkingburs sind.
00:57:53: D.h.,
00:57:53: die Einkommen sind eher auf einem geringeren Niveau d.h.
00:57:57: die Integration in den Arbeitsmarkt an sich reicht ja noch nicht aus.
00:58:01: Ja, das heißt noch lange nicht dass die auf einem Niveau sind, das eigentlich für eine österreichische Gesellschaft anzuraten wäre.
00:58:07: von der Armutsforschung kommend und jetzt haben sie so schön ausgebreitet welche Möglichkeiten es gäbe
00:58:13: gibt's eine
00:58:14: Integration einen Integrationsvorschlag der eigentlich unbestritten ist international vielfacher Vorstand das ist Investitionen in Kinder.
00:58:23: Die Kinder von den Migranten und Migrantinnen sind die, wo man den Dörneraut schaffen kann.
00:58:29: Die Ausbildung vor allem in Elementareinrichtungen also lang schon bevor die Schule beginnt ist das was wirklich einen Unterschied machen kann.
00:58:37: Das ist bei uns momentan geregelt auf regionaler Ebene.
00:58:40: Das finde ich gar nicht so gut!
00:58:41: Das wäre wahrscheinlich besser wenn es tatsächlich sowas wie eine zentrale Bildungspolitik
00:58:46: gibt
00:58:47: Weil
00:58:47: auch in den ersten Jahren gibt es schon so was wie Bildung.
00:58:50: Und zwar nicht nur kognitive, sondern noch nicht kognitiver Bildung und das zeigt Renditen und das zeigen uns die Amerikaner bis hin zu den Asiaten, die riesig sind.
00:59:00: Hätte ich Geld zum Anlegen würde ich dorthin investieren.
00:59:04: Jetzt kann man davon ausgehen, dass die demografische Entwicklung nicht aufzuhalten sein wird.
00:59:09: Es wird weniger geben umso wichtiger ist die Ausbildung weil dann ist das cool, die Quantität nicht mehr so wichtig wie die Qualität der Arbeitskraft und da legen wir bereits die sozusagen Quellen oder die Wurzeln und sie sind fest zu legen.
00:59:26: Insofern stimme ich der Manuela Vollmann von vorher zu in die Frauen investieren aber vor allem auch in den Kinder investieren.
00:59:33: Vielen Dank, bitte die Frage mehr.
00:59:36: Hier noch eine Frage.
00:59:37: Wir sammeln ein paar Fragen.
00:59:39: Wir haben hier vorne noch eine Frage in der zweiten Reihe.
00:59:42: Hier in der zweite Reihe, Herr Hebenstreit hat sich schon davor gemeldet.
00:59:46: Roman Hebenstreitz, Vorsitzender der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft wieder.
00:59:50: Ich hole jetzt nach meine Gratulation, Frau Kölnberger an Sie und an Ihr Team.
00:59:54: Wir sind sehr froh darüber dass es dieses Institut geben wird und wir haben uns auch schon angestellt um einen Status mit Bronze beginnen wahrscheinlich zu erlangen.
01:00:01: Vielen
01:00:02: Dank!
01:00:02: Wir bedanken
01:00:03: uns weil wir sehr interessiert daran sind auch das was wir tun als Gewerkschaftsverwägung evidenzbasiert zu machen.
01:00:09: Es geht jetzt auf meine Anknüpfungspunkte.
01:00:10: ich versuche ein paar wenige herauszunehmen.
01:00:13: Ich
01:00:13: bin ein Stück weit irritiert darüber, dass bei der letzten Fragerunde die Sie jetzt am Podium gemacht haben in der Runde von den Expertinnen und Experten zu den Arbeits- und Rahmenbedingungen der Migrantinnen und Migranten gar nichts gekommen ist.
01:00:25: Weil ganz ehrlich wir reden hier von den Sektoren.
01:00:29: Jetzt war es kurz Thema wo hunderte Tausende Menschen in Österreich unter Arbeitsbedingung arbeiten müssen Von denen man in Österreich auch mit einem Vollzeitjob kein normales Leben führen kann.
01:00:41: Das ist der Dienstleistungssektor, es ist der Tourismus.
01:00:43: Es ist die Reinigung und die Bewachung, das ist der private Pflegebereich, es sind die Lieferdienste.
01:00:48: Da sind hunderte Tausende Arbeitnehmerinnen in Österreich, wo wir heute in dieser Situation als Gewerkschaften, dass wir jetzt schon nicht mehr schaffen, die Teuerung abzugelten?
01:00:57: Das heißt, sie werden immer ärmer!
01:00:59: Wir haben in der Zwischenzeit bei Vollzeit-Jobs Und es sind auch die Menschen, die am Arbeitsmarkt im Arbeitslegen aufs höchste Maß ausgebeutet werden.
01:01:10: Das ist die Realität!
01:01:11: Es ist ja kein Zufall, dass es Branchen gibt und sagen wir stellen ausschließlich aus Arbeitskräfte aus dem Ausland ab weil wir wissen das sie im Arbeitsprozess erpressbar sind.
01:01:22: Na warum sind denn die Arbeitsrechtsfälle im Tourismus momentan top wenn's darum geht was zum Beispiel Überstunden nicht bezahlt wird?
01:01:30: Nicht nur dort.
01:01:31: Also es ist schon die Politik gefordert und wir kennen sich auch nicht nur die Regionalpolitik.
01:01:35: Es sind die politischen Entscheidungsträgerinnen geforderte Rahmenbedingungen zu schaffen, das Menschen nicht ausgebeutet werden und sie wissen's!
01:01:42: Warum ist die Gewerkschaft momentan kritisch in Bezug auf Arbeitsmigration?
01:01:46: Nicht weil wir die Zahlen nicht kennen, nicht weil wir nicht wissen was der demografische Mantel mit sich bringt sondern weil wir seit Jahren vielleicht sogar seit Jahrzehnten appellieren, pochen und am Ende hoffen dass sich die Arbeitsbedingungen für die die da kommen und für die sie da sind verbessern damit wir auch attraktiv sind.
01:02:05: das passiert nicht.
01:02:06: Irgendwann müssen wir uns dann hinstellen.
01:02:08: so pass auf jetzt ist Schluss.
01:02:09: ja naja wir wollen keine mehr solange ihr nicht die Arbeitsbedingungen für dich verbessert sich da sein.
01:02:14: Wir hoffen ja schon bald auf die die jetzt sagen warum und das ist doch eine gemalt gefallen Warum sollen wir denn nach Österreich gehen unter diesen Rahmenbedingung?
01:02:23: Warum sollen wir denn diese Jobs annehmen?
01:02:25: Die reden ja, Gott sei Dank miteinander und sagen nach Österreich kommt es lieber nicht.
01:02:28: Weil im Tourismus hat's dann eine Situation die ihr euch nicht wünscht in der Reinigung, in der Bewachung bei den vierundzwanzig Stunden Betreuung
01:02:34: etc.,
01:02:35: das sind dramatische Bedingungen, ich hör schon auf, die nicht attraktiv sind.
01:02:38: Da haben wir schon etwas zu tun!
01:02:40: Da kann ich nicht abstellen auf engagierte Unternehmerinnen, die gute Rahmenbedingungen schaffen.
01:02:45: Da ist die Politik gefordert, da ist die Arbeitgeberseite geforderd.
01:02:47: Wir brauchen Rahmenbedienungen um das zu beenden was wir stattfinden müssen.
01:02:52: aufhören, die, die die Rahmenbedinger so ausnutzen wie es bisher passiert dann auch zu subventionieren mit Arbeitskräften als Trittstaaten weil da wird sich nichts verbessern wenn wir weiterhin so tun als gäbe es diese Situation nicht.
01:03:03: kürzer ging's leider nicht.
01:03:04: entschuldigen geht man viel zu sagen.
01:03:05: herzlichen
01:03:06: Dank!
01:03:08: Ich habe Ihnen heute Debatten.
01:03:11: Wir haben Debatten versprochen und ich glaube, wir haben eine Debatte bevor Sie antworten.
01:03:16: Ich weiß sie sitzen schon auf Naden.
01:03:17: Eine Frage darf ich noch dazunehmen auch wieder hier vorne bitte.
01:03:23: Und dann werden wir das Summieren am Podium beantworten?
01:03:27: Ja danke.
01:03:29: Theodor Manolakis statt Wien Abteilung Integration und Diversität.
01:03:34: Zunächst auch mal Gratulation und ich bin heilfroh, dass dieses Institut an einer Universität angesiedelt ist.
01:03:40: Weil ich glaube noch immer an die hohe Ethik der Wissenschaft und dies bei den Universitäten sicher was sich ergänzen möchte.
01:03:49: Ich habe so viele Gedanken gehabt aber bitte eben... Ich habe ein bisschen die Verwaltung jetzt vermisst nämlich auch als Mitstreiterin, als Verbündete Auch in Ergänzung, auch die Verwaltung arbeitet mit Evident.
01:04:10: Und wir sitzen auf Datenschätzen.
01:04:11: Also jedes Formular ist ja ein Datenschatz und wir können gerne mitzahlen und wir lieben Zahlen in der Verwaltung.
01:04:18: Insofern sind wir eine wichtige Mitstreiterin wenn es darum geht... trotzdem auch mit Zahlen und mit Evidenz zu argumentieren.
01:04:28: Und da erinnert mich zum Beispiel auch dieser Ansatz, wie Ihr Institut eben auch gegründet worden ist, wo Sie gesagt haben sie sind zuerst in Berlin ansässig gewesen und dann hat man sich zusammen getan und ich denke mir dass wir auch einen Vorschlag das wir uns als Verwaltung auch gemeinsam mit der Wissenschaft ein bisschen mehr verbünden gemeinsam sozusagen verstärken die Argumentationen.
01:04:55: Wenn es dann schon zwei sind, dann glaubt man das vielleicht ein bisschen mehr und wenn danach noch die Wirtschaft auch dazukommt, dann sind wir schon ein bisschen stärker.
01:05:03: Also das wäre so jetzt nach meiner kleinen Ergänzung.
01:05:06: Danke!
01:05:12: Ein Plädoyer, um Allianzen zu bilden.
01:05:14: So würde ich das zusammenfassen.
01:05:17: Ich spiele die drei Fragen oder es waren ja eher Kommentare aber im allerbesten Sinn Kommentare zudem hier davor gehörten und gesagten Spiele zurück aufs Podium.
01:05:27: wer möchte denn beginnen?
01:05:29: Und sich die fragen bitte?
01:05:30: Ja
01:05:32: muss natürlich auch darauf antworten was sie gesagt haben.
01:05:35: Ich bin absolut dafür dass es Arbeitsbedingungen für jeden Menschen in diesem Land braucht die Arbeitswürdigsein gegen was ich mir aber einfach verwehr, diese Pauschallierung.
01:05:44: Sie sagen so sind die Bedingungen und so sind sie einfach nicht und müssen einmal zu anderen Betriebe kommen.
01:05:50: das mag es geben auch gibt auch das andere.
01:05:53: Ich möchte nur sagen ich fühle mich jetzt angesprochen als Familienunternehmerin.
01:05:57: Wir haben Frauen und Männer um wir zu einem absolut ersten mal im Schnitt achtzehn Prozent über einen KV Und wir zahlen wirklich lestungsbezogen.
01:06:06: Und da ist egal, ob der aus Afghanistan kommt oder ob die Frau vorher Friseurin war, wann er bei uns schweißt und hat den Output verdient.
01:06:13: Genau das gleiche.
01:06:14: Da brauche ich nicht einmal ein Lohntransparenzgesetz, weil dann muss ich wieder schreiben was ich mich auch ... Ich muss ihn nicht persönlich angreifen.
01:06:23: Find's gut, wenn es Menschen gibt, die sie für andere einsetzen?
01:06:25: Aber ich glaub mir darf er nicht verhindern, indem man sagt jetzt warten wir einfach mal ob wir jedes Jahr wohl die Menschen nicht zu uns kommen wird das auch für den Österreich ein einfacher Schaden haben.
01:06:35: Es geht einfach darum dass wir sagen wie können wir uns denn gemeinsam zusammen tun?
01:06:39: Nicht immer...ich hab immer so das Gefühl wir machen immer etwa der Parteipolitik oder Interessenspolitik.
01:06:44: warum können wir nicht einfach einmal ja gescheite Politik machen?
01:06:47: Dass wir sagen Was ist für Österreich wichtig?
01:06:49: Für die Frauen, für die Arbeitgeber.
01:06:51: Das wäre mein Ansatz und da vielleicht bin ich zu weit weg von der Politik.
01:06:55: Darum bin ich wahrscheinlich Unternehmerin.
01:06:57: aber das ist etwas was man einfach auch irgendwo wünschen würde dass man ein gemeinsames Ziel definiert eine gemeinsame Vision und eine gemeinsames Strategie und sie sitzen auf einem so wichtigen Hebel.
01:07:08: Jeder kann immer den ersten Schritt tun.
01:07:10: Denken wir!
01:07:11: Ich würde mich jetzt auch ganz gerne kurz zur Wortmeldung melden, weil ich natürlich mit dem Roman Hebenstreit hier das Glück habe, dass ich in einem Unternehmen bin, wo ich eine starke Gewerkschaft hab.
01:07:20: Und insofern sozusagen ist es schon ein Punkt den möchte ich machen, weil das hat, ist Endpunkt der mich vor allem im Vortrag auch sehr berührt hat nämlich die Frage der Kenntnis von Demokratie und von Institutionen.
01:07:32: Und ich glaube, das ist eine ganz zentrale und da bin ich ein bisschen anderer Meinung, weil Ich sage nicht, dass Sozialpartnerschaft auch immer leicht ist und das Finden vom Kompromiss immer leichter ist.
01:07:46: Aber ich glaube, dass das Wesen des Wohlstands in Österreich – wie wir mit Konflikten umgehen – wesentlich darin liegt, dass sich institutionelle Vertreter mit unterschiedlichen Herangehensweisen zusammenstreiten müssen.
01:08:03: Und das Haltung für eine Errungenschaft… Darum bin ich überzeugt.
01:08:09: Und wie gesagt, ich sage nicht immer dass das ein leichter Weg ist.
01:08:12: aber Ich glaube und das muss man schon sagen Das ist ein Punkt wo es natürlich und deswegen sag' ich das voll so ironisch.
01:08:17: Es kommt natürlich aus einem Unternehmen mit hundert-achtzig Jahre Geschichte einer sehr starken Werkschaftsbewegung.
01:08:24: Das hat aber auch einen Vorteil, dass es hier eine institutionelle Kenntnis gibt Und ich glaube, wenn Menschen neu zu uns kommen und in kleine Zusammenhänge kommen.
01:08:34: In kleine Unternehmen kommen.
01:08:36: Durchaus auch in Situationen kommen Befrauen ist das sicher sehr oft der Fall.
01:08:40: also ich rede jetzt nicht von den vierundzwanzig Stundenpflege die halte ich überhaupt für ein ganz schwieriges Thema wo sie Nicht wissen, an wen sie sich wenden können, auch nicht die Zeit dafür haben und ihnen diese institutionelle Kompetenz fehlt.
01:08:55: Dass das auch ganz schwierig ist und auch ein Thema ist, dass Integration verhindert schon sehr relevant zu sagen, wie bringt man... Also da bin ich nicht ganz davon überzeugt dass das dann immer die Liebe auf dem ersten Blick ist und da bin vielleicht jetzt überhaupt nicht mehr so überzeugt.
01:09:10: Aber es
01:09:11: ist ein anderes der!
01:09:12: Aber das ist glaube ich schon wesentlich, dass wir... Das
01:09:15: sprechen wir nachher.
01:09:17: Nein, ich bin schon darauf überzeugt, dass man Menschen auch die Chance gibt einen Teil dieser Gesellschaft zu werden, zudem eben auch eine institutionelle Angebundenheit gehört.
01:09:27: Dass haltlich für einen ganz wesentlichen Punkt.
01:09:30: Und da gibt es einfach Branchen, das muss man auch sehen.
01:09:33: Die sind natürlich willsendlich und die sind meistens Frauenbranchen, to be honest.
01:09:38: Ganz schlecht organisiert – und manche sind besser organisiert!
01:09:42: Das hat oft mit Lohn unterschieden zu tun.
01:09:46: Das muss man halt auch sehen... Also ich würde jetzt dem Punkt schon gern als Chance aufgreifen zu sagen, dass ist eine Möglichkeit der institutionellen Integration.
01:09:57: Ich möchte noch zur Ihrer Frage.
01:10:00: zum Thema Armut oder zu Ihrer Bemerkung, wichtige Bemerkungen sind Armut aber auch irgendwie gleiche Chancen und Arbeitsbedingungen.
01:10:06: Oder bessere, gleichs sind sie eh nicht.
01:10:08: Bessere Chancens, Arbeitsbedienungen was sagen.
01:10:10: Im morgigen Standard lesen Sie etwas rausgekommenes aus einem längeren Gespräch das ich heute mit Gerard John geführt habe.
01:10:17: Der Gerhard John vom Standard hat mir die Frage gestellt wir haben in Wien aktuell einen Rückgang der Arbeitslosigkeit von subsidiär Schutzberechtigten um sixund dreißig Prozent während sie in mehreren anderen Bundesländern steigt.
01:10:29: Und er wollte wissen, warum und inwieweit das zusammenhängt mit der niedrigeren sozialen Transfer, also raus aus der Sozialhilfe hin oder an Mindestsicherung zur Grundversorgung?
01:10:45: Gleichzeitig haben wir auch einen deutlichen Beschäftigungsanstieg.
01:10:49: Leider Gottes haben wir in den Hauptverbandstaten nicht die Frage KON oder SUB, den Aufenthaltsstatus, aber wir haben einen massiven Beschäftigungsanstieg bei Syrien auf garnen Irak und Iran in Wien – auch überdurchschnittlich zu anderen Bundesländern!
01:11:03: Und wenn ich mir das anschaue, dann sehe ich dass diese Kürzung wohl zu einem Nennenswerken.
01:11:11: mehr an
01:11:11: Beschäftigkeit geführt hat ist der erste Argumentation, die ich daraus abgeleitet habe.
01:11:16: Die zweite ist offenbar zu einem Verbleiben in den Bundesländern, dass sich die Leute nach Anerkennung im jeweiligen Bundesland melden und nicht nach Wien übersiedeln.
01:11:27: Und das dritte ist wahrscheinlich auch ein mehrer Autofleberfonds.
01:11:31: Was genau das ist weiß ich nicht.
01:11:32: dazu hab ich zu wenig Daten, Frauen, die dann gar nicht am Arbeitsmarkt sind oder was auch immer weiß ich noch zu wenig.
01:11:39: Dann wurde ich gefragt ob es gut oder schlecht ist.
01:11:43: Ich glaube, dass ein einheitliches sozialen Niveau gut ist in Österreich.
01:11:48: In diesem kleinen Land.
01:11:49: Ich glaube das die Grundversorgung zu nieder ist um Abo zu bekämpfen und ich weiß nicht welche negativen Effekte es hat, dass möglicherweise jetzt qualifizierte Leute Pizza ausliefern aus dieser Geschichte.
01:12:03: Und diese Frage ob das jetzt also gut ist oder nicht?
01:12:06: Ist eine zutiefst politische nämlich Work First oder Training First, und bei zwei Zielgruppen möchte ich eigentlich immer Training first.
01:12:18: Und die eine Zielgruppe sind alle Junge.
01:12:21: Alle Jungen können noch dazu, wenn wir die Zahlen kennen, wo dann eben so viel.
01:12:26: das wie vor hat genau angeschaut welche Fachkräfte werden denn fehlen?
01:12:29: Es sind vor allem die sozusagen mit Lehrabschluss, die im Pflegebereich usw.
01:12:33: Das sollten wir jeden dieser migrantischen Jugendlichen sind genug junge da!
01:12:38: die möglichst ermöglichen, dass sie ihren Lehrabschluss machen können und so weiter.
01:12:42: Das sollte man fördern!
01:12:43: Und die zweite Zielgruppe, wo ich es auch nicht will dieses Work First – schnell mit wenig Sozialleistung Leute in Arbeit bringen sozusagen – ist da, wo die Leutqualifikation mitbringen?
01:12:53: Wir haben mehr als zweitausend Ärztinnen und Ärzte geholfen auf ihrem Weg zur Nostrification.
01:12:59: Im Durchschnitt hat das drei Jahre gedauert, weil die PC-Eins Deutsch können müssen um dann die Ergänzungsprüfungen auf der Uni zu schaffen Und wahrscheinlich ist es sogar sinnvoll, dass die Magen und Dame auseinanderhalten können.
01:13:12: Vor der OP.
01:13:13: sprachlich meine ich!
01:13:15: Das ist der Grund warum ich glaube das Gseit ist dazu investieren und eben auch eines Sozialtransfers so hoch zu wählen, dass sie schaffen können drei Jahre lang an der Nostrifikation zu arbeiten.
01:13:26: Das sind die zwei Zielgruppen.
01:13:27: sonst wird's wahrscheinlich viele geben wo es auch gescheit ist, dass wir die Leute rasch in Arbeit bringen.
01:13:33: Wahrscheinlich auch teilweise niedrig Entlohnte Arbeit, weil anders wird es uns nicht gelingen.
01:13:37: Weil da sind Leute dabei aktuell, wo für unzwanzig Prozent
01:13:41: gar nicht
01:13:43: ihr Schreiben oder Lesen gelernt haben.
01:13:45: Also es wird eine Balance geben.
01:13:48: aber ob's jetzt gut ist oder nicht interessant?
01:13:50: Ich glaube das ist gut wenn es ein einheitliches Niveau gibt und nicht dass das Motiv ist um woanders hinzugehen.
01:13:56: Gabriel du wolltest noch und vielleicht könntest du die Frage zur Verwaltung auch gleich elegant einflächten in deine Antwort dann haben wir alles erledigt!
01:14:04: Danke Judith.
01:14:06: Vielleicht mit der Verwaltung?
01:14:07: Ja, das ist ja vollkommen recht!
01:14:09: Es gibt im Verwaltungshadeln natürlich immer jede Menge Daten die dabei generiert werden.
01:14:16: wir gerne nützen würden in der Forschung ob die uns leider sehr häufig nicht zur Verfügung stehen weil der Weg vom Formular hin zu wissenschaftlichen Auswertungen der ist oft ein sehr weiter.
01:14:28: also alle die hier irgendwie über Daten verfügen, wenn die in das Austrian Micro Data Center bei der Statistik Austria kämen.
01:14:35: Verknüpft werden könnten mit Johannes Kopf seinen Daten also mit Lohntaten.
01:14:41: Ja wir haben es aber ich würde sie gerne verknüpfen können mit allen möglichen anderen Dingen.
01:14:46: Statt zum Beispiel mit der Ausländerstatistik und so viele.
01:14:49: viele Dinge würden wir gerne tun oder mit der Wohnsituation.
01:14:53: Sovieles sagen die wir nicht können weil die Daten nicht haben.
01:14:55: Das ist jetzt nicht unbedingt ihr Ihr Bedietung gewesen.
01:14:58: Eher meinst du, dass die Gefahr über solche Jobs bekommt?
01:15:01: Aber ich wollte eigentlich was anderes sagen weil... ...die Bildung ein Thema war und die frühkindliche Bildung.
01:15:09: Und wenn ich mir irgendwie etwas wirklich Sorgen mache dann das wir sehenden Augen sozusagen in eine zwei-klassen Gesellschaft hineinlaufen.
01:15:18: Ja der Himmsträger hat recht Wir haben eine Gender Wage Gap, wir haben auch einen Migrant Wage gap.
01:15:26: Das einzige, was da wirklich hilft ist sicherzustellen, dass niemand aus dem österreichischen Schulsystem herauskommt.
01:15:33: Wer die Grundfähigkeiten schreiben und rechnen hat der Johannes Kopf gesagt?
01:15:37: Nicht wirklich beherrscht!
01:15:39: Wir züften uns sonst sozusagen die Armut der Zukunft um die Sozialhilfeempfänger der Zukunft in einem Ausmaß, das wir uns noch gar nicht so recht vorstellen wenn wir sehen wie die Lage ist in manchen Volksschulen in den Ballungszentren.
01:15:53: Und da wäre es traurig, Weil das Wort Rendite auch sehr, sehr richtigerweise genannt wurde.
01:15:59: Also haben wir wirklich Riesenrenditen?
01:16:01: Ja also was man damit ein paar Euro öffentlichen Mittels auch sozusagen an sozialer Rendite entstehen lassen können.
01:16:10: ja deswegen.
01:16:10: Das wollte ich sagen weil das hängt zusammen die Armut der Zukunft und das heutige Bildungssystem da habe ich echt Bock schmerzen ehrlich gesagt wenn nicht so schnell etwas passieren Weil da ist ja eigentlich auch schon seit zehn, fünfzehn Jahren zu spät dran.
01:16:29: Und dann sind die Unternehmen in einer schwierigen Lage, weil wenn das so ein Basis-Fähigkeiten nicht da sind, du kannst es nicht mit einem Fünfzehnjährige oder Sechzehnjährigen anfangen und die Basis rechen im Sprach oder auch Sozialnormen zuehmüben.
01:16:46: Also ich nehme mit... abschließend, dass es an Auftragen fürs Formen nicht mangelt.
01:16:52: Im Gegenteil... Ich hoffe Katharina hat's brav mitgeschrieben oder morgen gehts machen wir uns an die Arbeit!
01:16:59: Vielen Dank für all diese Anregungen, Kommentarien und Hinweise aus dem Publikum vor allem aber von diesem Podium das wirklich hochkarätig besetzt war.
01:17:09: Herzlichen Dank, dass Sie alle, ihr alle unserer Einladung gefolgt sind.
01:17:22: Nachdem
01:17:22: wir jetzt schon an den Abschluss des formellen Teils gekommen sind, Sie wissen, jetzt kommt die Afterparty davor.
01:17:30: Aber habe ich noch die denkbar schwerste Aufgabe nämlich davor möchte ich noch weitere Dankesworte aussprechen.
01:17:35: und das ist deshalb die schwerste Aufgabe dieses Abends weil eigentlich jeden und jeder Einzelnen die heute gekommen ist und ich hab glaube ich jeden einzelnen persönlich begrüßt danken müsste, weil sie alle seit dem letzten Jahr und schon lange davor uns in unserer Arbeit in der Gründung dieses Instituts unterstützt haben.
01:17:52: Deshalb gilt ein Dank einmal an alle aber insbesondere möchte ich dann doch... das bleibt mir nix übrig!
01:18:01: einige Menschen besonders hervorheben.
01:18:04: Von Anfang an in der Gründung des Instituts und da war das wirklich nur ein wirklich vermessener Gedanke, den die Katharinen nicht gewälzt haben unterstützt hat uns Philipp Sonderecker, der als systemische Entwickler- und Begleiter von Anfang an mit dabei war und gezeigt hat dass das möglich ist und er uns eigentlich nie an dieser Idee so wahnsinnig, sich auch erschienen ist zweifeln hat lassen.
01:18:28: ich hoffe Philipp du fühlst dich jetzt bestätigt Du hier sitzt und es ist gelungen.
01:18:33: Danke
01:18:34: vielmals,
01:18:34: danke!
01:18:41: Ich möchte mich zudem bei einer Gründungsinitiative bedanken, die von Anfang an, der ich von Anfang auf sehr eng verbunden war und die umgekehrt auch dieses Institut mitbegleitet hat.
01:18:52: Das ist die Initiative Courage Mut zur Menschlichkeit, die ich auch mit begründen durfte.
01:18:56: Und irgendwann haben sich unsere Wege getrennt aber in allerbesten Sinne – ich bin sozusagen im Form gelandet und aufgegangen und Courage existiert weit!
01:19:04: Da sind doch einige Mitglieder heute hier hervorheben.
01:19:10: Mutter und das meine ich wirklich mit aller Liebe, die ich hineingießen kann.
01:19:13: In dem Begriff Katharina Stemberger, die extra von den Dreharbeiten in Linz zu Sokolins hergekommen ist nur damit sie heute hier dabei sein kann!
01:19:28: Und möglich
01:19:28: wäre es nicht gewesen ohne einen, der in dem Moment wo wir uns das erste Mal gesehen haben getroffen hat und gesagt er dann das glaube ich.
01:19:36: Das machen wir!
01:19:37: Und bei jedem einzelnen Meeting dass sich überstehen muss, denn bei jeden einzelnen Schritten und bei jeder einzelne Verhandlungsschleife die wir gedreht haben hat er gesagt Es wird schon und ist geworden.
01:19:47: Danke lieber Lois Grill Du bist von Anfang an eine Stütze gewesen und du bist es weiterhin.
01:19:52: Vielen Dank Und so eine Veranstaltung wie diese wäre nicht möglich ohne die vielen unsichtbaren Helferinnen und Helfer.
01:20:07: Die sind für das Forum tatsächlich vor allem auch ehrenamtliche Helfer, weil wir sind noch dabei, Bronze-Silber Gold zu besetzen.
01:20:14: Wir nehmen Anträge entgegen!
01:20:16: Aber ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei meinem Team, dass heute hier mit dabei war und weiterhin ist.
01:20:21: Das ist Marie Jäger, Louise Moskopp, Jure Kolbe, Sylvester Waslawski und Leonhard Rohrbeck – die übrigens bei der Afterparty noch auf sie zukommen werden und sie um Statements für unsere Social-Media Kanäle bitten werden.
01:20:34: Bitte sagen Sie ja an, sagen Sie was Nettes über das Forum!
01:20:36: Danke!
01:20:50: Vielen Dank fürs Zuhören.
01:20:51: Wenn euch diese Folge gefallen hat abonniert Aufnahme bereit auf Spotify oder allen anderen gängigen Podcast-Plattformen Und folgt Judith Kohlenberger und der Chefredaktion auf ihren Social Media Kanälen Fragen Anregung und Beschwerden an.
01:21:06: Aufnahmebereit at wu.ac.at.
01:21:11: Alle Infos findet ihr auch in den Shownotes.
01:21:13: Bis zum nächsten Mal!
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