#79 (Warum) Ist Religion ein Migrationsthema, Astrid Mattes?
Religion und Migration sind zwei Begriffe, die in der politischen Debatte kaum mehr voneinander zu trennen scheinen.
Religion und Migration sind zwei Begriffe, die in der politischen Debatte kaum mehr voneinander zu trennen scheinen.
Jesús Crespo Cuaresma, Professor of Marcoeconomics at WU Vienna, who has published extensively on climate-conflict migration, shares his decades-long insight into migration research and science communication: What works, what doesn’t work, and where researchers’ responsibility for how their research is publicly and politically received ends. We also explore Jesus’ own experience as a migrant in Austria and why arriving in the mid-1990s meant a true culture shock for him.
Mit Roman Hoffmann, Sozialwissenschaftler am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg und Leiter der Forschungsgruppe “Migration and Sustainable Development”, spreche ich über Fakten und Mythen der klimabedingten Mobilität, warum sie so schwer zu messen ist und was Politik und Öffentlichkeit jetzt tun sollten, um sich auf kommende Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf (Binnen-)Migration vorzubereiten.
In this episode, I am hosting Milda Žilinskaitė, Senior Scientist and Director at WU Vienna's STaR Competence Center, to mythbust persistent migration narratives. We explore why migration myths endure despite contrary evidence, what the role of academia is for countering them, and how migration can be reframed through emotional, human-centered approaches and direct encounters. And Milda shares how she navigates her role as both a migration researcher and a migrant in Austria.
Werden Exil-Venezolaner:innen nun, wie von Präsident Trump vorhergesagt, in Scharen in ihr Land zurückkehren, um am wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben zu können, oder aber droht ein neuer Exodus politischer verfolgter und wirtschaftlich desillusionierter Menschen, weil das Regime, gestützt durch die USA, nun noch repressiver werden könnte? Und wie sind die Freudentänze der venezolanischen Diaspora, auch jener in Österreich, ob Maduros Entführung einzuordnen? Historiker Christian Cwik, der lange Jahre in Caracas lebte und forschte, zeichnet ein vielschichtiges Bild des Landes und seiner bewegten Migrationsgeschichte bis in die Gegenwart.
Die Integrationsdebatte ist in weiten Teilen eine Assimilationsdebatte, sagt Birgit Glorius, Professorin für Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung an der Technischen Universität Chemnitz. Welche Zugänge zu Integration und Teilhabe es stattdessen bräuchte und warum manche Integrationsanliegen in der Stadt, andere am Land besser funktionieren, besprechen wir in dieser Folge. Und wir klären, wie eine demokratische Mehrheit für ein inklusives Verständnis von Zugehörigkeit gewonnen werden kann.
Am Ende dieses ereignisreichen Jahres hat mich Ralph Janik in seinen Podcast “Recht Politisch” eingeladen, um gemeinsam auf 2025 zurückzublicken. Das Jahr wurde vom 10-jährigen Jubiläum des “Langen Sommers der Migration” 2015 beherrscht, aber auch von einer immer hitziger geführten Migrationsdebatte über Sozialleistungen an Geflüchtete, Kriminalitätsstatistik und Rückführungen nach Syrien und Afghanistan. Wir stellen uns die Frage, welchen Beitrag eine kritische Migrations- und Rechtswissenschaft zu dieser Debatte leisten kann/muss, und welche Migrations- und Fluchtbewegungen uns in Zukunft erwarten werden.
Was war zuerst, Europa oder die Migration? Mit Dirk Rupnow, Historiker an der Universität Innsbruck, spreche ich über Migrationsgeschichte und -erinnerung, warum manche Leben mehr “erinnerbar” sind als andere und welche Funktion Denkmäler im viel zitierten “Stadtbild” einer Migrationsgesellschaft erfüllen.
Live-Aufzeichnung der Erstpräsentation von “Migrationspanik: Wie Abschottungspolitik die autoritäre Wende befördert” von Judith Kohlenberger, im Gespräch mit dem Direktor des Wien Museums, Matti Bunzl. Ein Gespräch über Zugehörigkeit und Abgrenzung, Integrationsparadox und Überfremdungsgefühle, Demokratie und Autoritarismus. Und wie wir es schaffen, mehr Miteinander zu leben, ohne dem Anderen das Anderssein streitig zu machen.
In ihrem neuen Buch “Ostblockherz” (erschienen bei Piper) beschreibt die Autorin Didi Drobna ihr kompliziertes Verhältnis zum Vater, der schwer erkrankt ist. Er spricht noch immer kaum Deutsch, sie selbst kaum noch Slowakisch. Sprachlosigkeit und Schweigen, Heimat- und Statusverlust sind nur einige Themen, die sich durch das Buch ziehen und damit die Erfahrung vieler Menschen in Österreich beschreiben, egal ob sie hier geboren und aufgewachsen, oder neu angekommen sind.
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