#45 Sonderfolge zum Weltflüchtlingstag: Einmal Flüchtling, immer Flüchtling? Über Tokenism, Identität und Freiheit mit Amir Gudarzi
Amir Gudarzi ist Dramatiker und Autor. Er wuchs in Teheran auf, bis er 2009 während der Proteste aufgrund der iranischen Präsidentschaftswahl nach Österreich floh, wo er Asyl erhielt. Seitdem lebt er in Wien und arbeitet an zahlreichen Theatern im deutschsprachigen Raum. In seinem vielbeachteten ersten Roman „Das Ende ist nah“ (2023, dtv) setzt er sich mit der Schwierigkeit des Ankommens, Österreichs Doppelmoral und den einseitigen Zuschreibungen durch die weiße Mehrheitsgesellschaft auseinander.
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